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Wallentin hat 6.000 Unterschriften für Antreten bei Hofburg-Wahl

24. Aug. 2022 · Lesedauer 2 min

Der unabhängige Kandidat Tassilo Wallentin hat offenbar die nötigen 6.000 Unterschriften für das Antreten bei der Bundespräsidentenwahl beisammen.

6.000 Unterstützungserklärungen benötigen Kandidaten unter anderem, um offiziell bei der Bundespräsidentenwahl anzutreten. Der Rechtsanwalt und Ex-"Krone"-Kolumnist Tassilo Wallentin teilte der APA mit, dass er am Dienstag schon rund 6.500 Unterschriften hatte, laufend kämen weitere hinzu: "Der Trend geht in Richtung fünfstellig". 

"Tsunami" an Unterstützung

Bei der Bundeswahlbehörde einreichen will Wallentin die Unterstützungserklärungen erst voraussichtlich Mitte nächster Woche, weil laufend noch weitere eintrudeln. "Es geht zu wie in einem Taubenschlag." Wörtlich sprach Wallentin von einem "Tsunami". Er zeigte sich am Mittwoch im Gespräch mit der APA "überwältigt" von der breiten Zustimmung aus allen Bevölkerungsschichten und "berührt" auch von einzelnen Unterstützern. Als Beispiel nannte er einen Brief eines Zehnjährigen, der ihm sein Taschengeld geschickt habe, weil der Bub wolle, dass er Bundespräsident wird.

"Krone"-Abdruck war "Turbo"

Wallentin hatte vorige Woche mit einer dreiseitigen Werbeeinschaltung in der "Sonntags-Krone", inklusive Unterstützungserklärung zum Ausschneiden, für Aufsehen gesorgt. Dieser Abdruck war nach Ansicht des früheren Kolumnisten der Zeitung nicht ausschlaggebend für das Erreichen der Unterstützungserklärungen. Wallentin gestand zwar zu, dass es geholfen habe, er denke aber, dass er es auch ohne diese Hilfe geschafft hätte. Dieses Formular hätte es "eigentlich nicht gebraucht", meinte der Anwalt, "aber es war sicherlich ein Turbo."

Wie Wallentin in einer Pressekonferenz offenlegte, hatte sei Unterstützer und Spender, der Unternehmer und einstige "Team Stronach"-Gründer und Frank Stronach, das Inserat bezahlt. Der Listenpreis dafür liegt laut "Kurier" bei rund 110.000 Euro.

Quelle: Agenturen / Redaktion / hos