NFL Draft 2022: Die Analyse von Runde eins

29. Apr. 2022 · Lesedauer 13 min

Fünf Defensivspieler werden zu Beginn gepickt, nur ein Quarterback in Runde eins und einige Trades. Die erste Runde des NFL Drafts 2022 hatte es in sich. Für Bernhard Raimann heißt es "Bitte warten." Die Analyse.

Bernhard Raimann muss sich in Geduld üben. Österreichs NFL-Hoffnung ist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag nicht in der 1. Runde des NFL-Drafts ausgewählt worden. Rot-weiß-rote Football-Geschichte wird somit mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Nacht auf Samstag geschrieben, schließlich gilt der Burgenländer nun als heißer Kandidat, in Runde zwei gezogen zu werden.

Zum Nummer-1-Pick küren die Jacksonville Jaguars Travon Walker - die ersten fünf gewählten Spieler sind erstmals in der NFL-Geschichte ausschließlich Defense-Akteure.

Während es einen Run auf Wide Receiver gibt, wird nur ein Quarterback ausgewählt - und zwar Kenny Pickett von den Pittsburgh Steelers. Die übrigen Teams zögern, schließlich gilt dieser Spielmacher-Jahrgang als bestensfalls durchschnittlich.

Die Analyse der 32 Picks der 1. NFL-Draft-Runde:

#1 JACKSONVILLE JAGUARS

TRAVON WALKER (DE/Georgia)

Erstmals seit 2017 (Myles Garrett zu Cleveland) wird kein Quarterback an Nummer eins gepickt. Gut, das war vorher klar, schließlich wählten die Jaguars im Vorjahr mit Trevor Lawrence einen QB an eins - und eine derart chaotische Personalplanung, hier nachzudoppeln, ist nicht mal der Franchise aus Florida zuzutrauen... Per Tade wurde man den Pick angesichts der eher schwachen QB-Klasse auch nicht los, also musste man sich selbst - bevorzugt zwischen zwei Quarterback-Jägern - entscheiden. Das Stichwort bei Walker ist Upside. Über Wochen galt Aidan Hutchinson als sicherer Pick, vielleicht ist er den Jaguars schlichtweg zu save. Sie wetten lieber darauf, dass Walker irgendwann sein riesiges Potenzial abrufen wird. Kann aufgehen, kann aber auch eine typische - eher unglückliche - Jacksonville-Aktion sein, denn nicht wenige halten Hutchinson für den besten Spieler dieses Jahrgangs. Das "Schöne" wie bei jedem Draft: Wirklich wissen werden wir es erst in einigen Jahren.

#2 DETROIT LIONS

AIDAN HUTCHINSON (Edge/Michigan)

Die Lions sagen artig Danke und stauben wenig überraschend Hutchinson ab. Der wuchs in Michigan auf, absolvierte das College in Michigan und bleibt nun in Michigan. Geht mehr Lokalmatador? Der Lions-Rebuild wird noch dauern, mit Hutchinson sollte Detroit jedoch einen Führungsspieler bekommen, der über Jahre ein wichtiger Bestandteil dieses Teams ist. Übrigens: Erstmals seit dem Jahr 2000 startet der NFL-Draft mit zwei Defense-Spielern.

#3 HOUSTON TEXANS

DEREK STINGLEY JR. (CB/LSU)

Spannend! Eigentlich wurde Ahmad Gardner als erster Cornerback erwartet, aber das Motto des Abends scheint Risiko zu sein, beziehungsweise auf das mögliche Potenzial zu setzen - und das ist riesig! Problematisch ist, dass Stingley in den letzten Jahren gröbere Verletztungsprobleme hatte. Überwindet er diese, sollte dies ein sehr guter Pick sein. Und der dritte Defense-Spieler zu Beginn des Drafts... 

Max Sommer im Interview zum Draft

#4 NEW YORK JETS

AHMAD GARDNER (CB/Cincinnati)

Der vierte Defense-Spieler in Folge. Ein Pick, der Sinn macht. Denn Gardner gilt als risikolose Wahl - er sollte mindestens ein solider Cornerback in der NFL sein, und solche braucht es bekanntlich immer. Zudem müssen die Jets ja irgendwo anfangen, ihre Löcher zu stopfen. 

#5 NEW YORK GIANTS

KAYVON THIBODEAUX (Edge/Oregon)

Wow! Thibodeaux galt einst als Anwärter auf den Nummer-1-Pick, eher Sorgen die Runde machten, ob er sich nicht zu sehr von anderen Interessen ablenken lässt. Es gibt durchaus Experten, die ihn für den talentiertesten Spieler dieser Draft-Klasse halten - und genau darauf setzen die Giants, die somit den Defense-Lauf in diesem Draft fortsetzen. Gut, dass es in New York kaum Ablenkungen gibt... Fünf Defense-Spieler zu Beginn des Drafts gab es übrigens noch nie.

#6 CAROLINA PANTHERS

IKEM EKWONU (OT/North Carolina State)

Endlich ein Offensiv-Spieler, und gleichzeitig der erste Tackle, auf die wir dank Raimann diesmal natürlich ein besonderes Auge werfen. Aus Panthers-Sicht ist es vielleicht kein attraktiver Pick, aber ein sinnvoller, schließlich widerstehen sie der Versuchung, zu früh einen der eher durchschnittlichen QBs zu nehmen. Gut, die Frage, welchen Spielmacher Ekwonu beschützen wird, muss mittelfristig trotzdem noch geklärt werden. Aber wie wichtig gute Lines sind, kann man nicht oft genug betonen.

#7 NEW YORK GIANTS

EVAN NEAL (OT/Alabama)

Schon praktisch, wenn man zwei so frühe Picks hat. So sichern sich die Giants den dringend gesuchten Tackle eben an diesem Spot. Neal hätte durchaus auch früher gewählt werden können - also ein Pick, gegen den man wenig einwenden kann. Ein Run auf Tackles könnte sich eventuell zum Vorteil für Raimann entwickeln.

#8 ATLANTA FALCONS

DRAKE LONDON (WR/USC)

Jene, die Wetten auf den ersten gewählten Receiver abgeschlossen haben, haben hiermit ihre Antwort. Dass die Falcons dringendst Verstärkung auf der WR-Position brauchen, steht außer Frage. Sie entscheiden sich für die "Basketball"-Variante und den immensen Radius von London. Es ist anzunehmen, dass bereits die 1. Runde diverse Receiver zu bieten haben wird. Über die Jahre wird das spannende Vergleiche ergeben.

#9 SEATTLE SEAHAWKS

CHARLES CROSS (OT/Mississipi State)

Hahaha! Diesen Pick haben die Seahawks für Russell Wilson bekommen, der mitunter hinter inferioren O-Lines um seine Gesundheit fürchten musste. Kaum ist der Franchise-QB in Denver, investiert man in Seattle in einen Offensive Tackle. Das kann man eigentlich nicht erfinden. Was sich Wilson wohl gerade denkt? Aber abseits dieses Fakts macht dieser Pick natürlich Sinn. Hätte er halt auch 2015 oder 2018 oder 2020 gemacht...

Pasha Asiladab im Interview zum Draft

#10 NEW YORK JETS

GARRETT WILSON (WR/Ohio State)

Wilson zu Wilson! Das war so aufgelegt, dass es nun auch so kam, wie es viele Experten vorhergesagt haben. QB Zach Wilson wird sich bestimmt über die Wahl seines Namensvetters freuen, den viele für den besten Passempfänger dieses Jahrgangs halten - und hey, die Hoffnung darauf, dass die Jets eine attraktive Offense aufbauen, lebt zumindest. Zeit wär's!

TRADE!!! #11 NEW ORLEANS SAINTS (von den Washington Commanders)

CHRIS OLAVE (WR/Ohio State)

Da schau her, der erste Trade des Abends! Die Saints springen von #16 auf #11 und schicken dafür einen Drittt- und einen Viertrunder nach Washington. Und wofür? Für einen Receiver, in den sie sich im Prozess vor dem Draft offenkundig richtig verguckt haben. Zwei WR waren schon gewählt, also ging man in New Orleans auf Nummer sicher. QB Jameis Winston wird happy sein, schließlich sollte auch Michael Thomas wieder fit sein. 

TRADE!!! #12 DETROIT LIONS (von den Minnesota Vikings)

JAMESON WILLIAMS (WR/Alabama)

Und gleich der nächste Trade! Die Lions traden von #32 kommend nach oben, tauschen dafür mit den Minnesota Vikings auch die Zweitrunder und schicken einen zusätzlichen Drittrunder zum NFC-North-Rivalen. Wer einen QB erwartet hatte, irrt. Die Lions steigen vollends in den Run auf Wide Reveiver ein und wählen einen Passempfänger, dem viele Experten ein hervorragendes Zeugnis ausstellen. Soooooo teuer war der Trade nicht, kann man also machen. Nur wenn wir schon bei der NFC North sind, kann man sich langsam fragen, ob noch ein WR für die Packers übrig bleibt...

TRADE!!! #13 PHILADELPHIA EAGLES (von den Houston Texans)

JORDAN DAVIS (DT/Georgia)

Jössas, das wird ja noch ein Trade-Feuerwerk! Hattrick - der dritte Trade in Folge. Diesmal gehen die Eagles von #15 im Tausch mit Houston zwei Picks nach oben. Apropos Hattrick: Philadelphia verzichtet auf den dritten Erstrunden-WR in Folge nach Jalen Reagor und DeVonta Smith und wählt mit Davis einen D-Liner. Offenkundig fürchtete man, dass dieser sonst in Baltimore landet - daher der Trade.

#14 BALTIMORE RAVENS

KYLE HAMILTON (S/Notre Dame)

Manche werden bemängeln, dass es ein wenig früh für einen Safety ist, aber wenn es sich um einen richtig guten handelt, warum nicht? Hamilton hätte eventuell auch früher gewählt werden können. Der "Trostpreis", dass Philly den Ravens gerade Jordan Davis weggeschnappt hat, ist in Ordnung. Baltimores Defense ist jedenfalls nicht schlechter geworden.

#15 HOUSTON TEXANS (von den Philadelphia Eagles)

KENYON GREEN (G/TEXAS A&M)

Hmmmm. Die O-Line zu verstärken, ist selten eine schlechte Idee. Hier stellt sich nur die Frage, ob es nicht ein wenig früh für Green ist. Aber wenn man einen Spieler mag, muss man ihn auch wählen.

#16 WASHINGTON COMMANDERS (von den New Orleans Saints)

JAHAN DOTSON (WR/Penn State)

Gleich der nächste Receiver! Langsam darf man in Green Bay wirklich schwitzen... Aus Washington-Sicht ist es verständlich, dass man Neo-QB Carson Wentz fähiges Personal zur Verfügung stellen möchte. Dotson könnte mit Terry McLaurin ein gutes Duo bilden. Die Hälfte der 1. Runde ist somit rum.

#17 LOS ANGELES CHARGERS

ZION JOHNSON (G/Boston College)

Die Chargers haben einen richtig guten Kader. Dass sie in Sachen O-Line nachrüsten, war zu erraten. Allgemein wurde hier jedoch eher OT Trevor Penning erwartet, was auch für Raimann nicht so schlecht gewesen wäre. Aber auch Johnson wird den Roster weiter verstärken.

Sebastian Vollmer im ausführlichen Interview zum Draft

TRADE!!! #18 TENNESSEE TITANS (von den Philadelphia Eagles)

TREYLON BURKS (WR/Arkansas)

Ja, bist du narrisch! Das nennt man dann wohl einen spektakulären Trade. Denn die Titans schicken nicht ihren Erstrunder nach Philadelphia, sondern Star-Receiver A.J. Brown!!! Mit dem dafür erworbenen Pick draften sie mit Burks gleich Browns Nachfolger. Fun Fact: Wenn man so will, haben die Eagles somit auf Umwegen doch ihren dritten Erstrunden-WR in Folge verpflichtet. Ein ganz wilder Move!

#19 NEW ORLEANS SAINTS

TREVOR PENNING (OT/Northern Iowa)

Die Chargers haben Penning "übriggelassen", die Saints brauchten einen Ersatz für Terron Armstead - manchmal geht es auf wie gemalt. So, damit ist der nächste Spieler auf Raimanns Position weg, und das ungefähr an dem Spot, mit dem man rechnen konnte. Man darf also spekulieren...!

#20 PITTSBURGH STEELERS

KENNY PICKETT (QB/Pittsburgh)

Ben Roethlisberger ist in Rente, die Kenny-Pickett-Ära bei den Steelers startet. Ob es tatsächlich eine Ära wird, wird sich weisen - vielleicht beweisen diverse Mitglieder dieser QB-Klasse ja, dass ihre Kritiker nicht recht haben. Pickett spielte schon in Pittsburgh am College, der Umzug wird somit nicht teuer.

TRADE!!! #21 KANSAS CITY CHIEFS (von den New Englans Patriots)

TRENT MCDUFFIE (CB/Washington)

Die Chiefs traden mit New England von #29 nach oben, und man hätte angesichts des Runs auf WR wetten können, dass es sich um den Erben von Tyreek Hill handelt. Falsch gedacht! Kansas City schließt mit diesem Pick das Loch auf der Cornerback-Position - und da man McDuffie definitiv auch früher erwarten hätte können, passt der Gegenwert.

#22 GREEN BAY PACKERS

QUAY WALKER (LB/Georgia)

Aha! Ihre erste Chance auf den ersten Erstrunden-WR seit circa 1492 lassen die Packers also verstreichen. Das muss man nicht notwendigerweise verurteilen, da die Top-Receiver bereits ihre zukünftigen Arbeitgeber kennen und man auch später noch Passempfänger abstauben kann - nein muss. Denn Aaron Rodgers wird sonst bei allem Geld nicht glücklicher werden. Eine gute Verstärkung für die Defense wird aber auch er zu schätzen wissen. PS.: In Wirklichkeit draftete Green Bay letztmals 2002 mit Javon Walker einen Receiver in Runde eins. Zum 20-Jahre-Jubiläum könnte man dann später an #28 schon zuschlagen...

TRADE!!! #23 BUFFALO BILLS (von den Arizona Cardinals via Baltimore Ravens)

KAIIR ELAM (CB/Florida)

Jetzt wird es ein wenig kompliziert. Diesen Pick hat sich etwas früher am Abend Baltimore von Arizona gesichert (dazu gleich mehr), nur um ihn jetzt an Buffalo abzugeben, das ursprünglich an #25 an der Reihe gewesen ist. Nach dem CB-Pick der Chiefs wollten die Bills jedoch offenkundig kein Risiko eingehen und sich mit Elam die Wunsch-Verstärkung für die Secondary sichern.

#24 DALLAS COWBOYS

TYLER SMITH (OT/TULSA)

Der nächste OT, leider nicht Raimann! Aus Cowboys-Sicht hätte man auch andere Richtungen einschlagen können, aber wieder etwas mehr Augenmerk für die O-Line schadet bestimmt nicht.

TRADE!!! #25 BALTIMORE RAVENS (von den Buffalo Bills)

TYLER LINDERBAUM (C/Iowa)

Nachdem sie sich ursprünglich #23 gesichert und dafür WR Hollywood Brown nach Arizona geschickt haben, tradeten die Ravens wieder zwei Spots zurück. Stehen bleibt dennoch, dass Baltimore damit einen zweiten Erstrunder zur Verfügung hat und diesen in einen Center investiert. Linderbaum wurde in der 1. Runde erwartet - und man kann es nicht oft genug sagen, dass Investments in die Lines kein schlechter Gedanke sind.

TRADE!!! #26 NEW YORK JETS (von den Tennessee Titans)

JERMAINE JOHNSON (Edge/Florida State)

Die Jets sichern sich per Trade den Pick der Titans und wählen somit zum dritten Mal in der 1. Runde. Sie bekommen einen Spieler, den viele viel, viel früher erwartet haben. Während Johnson den vielleicht schlimmsten Sinkflug in diesem Draft hingelegt hat, kann er nun versuchen, zu Höhenflügen mit den Jets anzusetzen.

TRADE!!! #27 JACKSONVILLE JAGUARS (von den Tampa Bay Buccaneers)

DEVIN LLOYD (LB/Utah)

Das irre Trade-Festival geht munter weiter! Die Jaguars traden sich zurück in die 1. Runde und sichern sich den Pick von Tampa Bay. Sagen wir so: Gut, dass sie sich nicht für Raimann entschieden haben. Es soll attraktivere Destinationen geben...

#28 GREEN BAY PACKERS

DEVONTE WYATT (DT/Georgia)

50 Cent für die wahren Gedanken von Aaron Rodgers... Wieder kein WR, aber es gilt weiter: Die mutmaßlich besten Passempfänger sind weg und man muss es nicht erzwingen. Auf den weiteren Draft-Verlauf zu hoffen, lässt sich also abnicken. Mit Wyatt entscheidet man sich für einen talentierten Akteur, hinter den man jedoch durchaus ein charakterliches Fragzeichen setzen kann. Während die Defense am heutigen Tag besser geworden ist, bleibt es wichtig, Davante Adams zu ersetzen - adäquat geht das sowieso nicht...

#29 NEW ENGLAND PATRIOTS (von den Kansas City Chiefs)

COLE STRANGE (G/Chattanooga)

Namenswitze sind ausnahmslos zu billig, aber um 5:20 Uhr darf man ausnahmweise: Ein wenig strange ist dieser Pick nämlich schon. Strange ist ein guter Junge, wurde aber wesentlich später erwartet. Aber gut, Bill Belichick und seine Draft-Strategie zu hinterfragen, ist sinnlos...

#30 KANSAS CITY CHIEFS

GEORGE KALAFTIS (Edge/Purdue)

Während Österreich noch wartet, steht Football-Griechenland gerade Kopf! Und man kann es wesentlich schlechter treffen, als bei Dauer-Super-Bowl-Mitfavorit Kansas City zu landen. Die Chiefs wiederum brauchen erstens einen Pass Rusher und haben zweitens heute mit beiden Picks ihre Defense verstärkt, was angesichts der zahlreichen Spitzen-QBs in der AFC eine gute Strategie ist.

#31 CINCINNATI BENGALS

DAXTON HILL (S/Michigan)

Zugegeben, die Hoffnung, dass Raimann beim Super-Bowl-Verlierer landet, ist zuletzt kleiner geworden, aber ein wenig spekulieren durfte man natürlich. Die Bengals entscheiden sich stattdessen für eine Verstärkung der Secondary, was man objektiv natürlich unterschreiben kann - vor allem, weil Hill durchaus auch früher gewählt werden hätte können.

#32 MINNESOTA VIKINGS (von den Detroit Lions)

LEWIS CINE (S/Georgia)

Dass die Vikings beim ehemaligen Vienna Viking zuschlagen, wäre zwar originell gewesen, war jedoch unwahrscheinlich. Damit steht fest, dass Bernhard Raimann und Football-Österreich noch einen Tag warten müssen, um den zukünftigen Arbeitgeber des Tackles zu kennen. Ehrlicherweise war dies kein ganz unwahrscheinliches Szenario, wenn man den Schnitt der jüngsten Mock Drafts herangezogen hat. Minnesota wiederum verstärkt die Secondary, was absolut Sinn macht.

Am Samstag geht es mit Runde zwei und drei weiter. PULS 24 überträgt ab 0:55 Uhr live. 

Quelle: Redaktion / Laola1.at