APA - Austria Presse Agentur

Vier Bezirke rot? Anschober will der Ampekommission nicht vorgreifen

08. Okt 2020 · Lesedauer 1 min

Laut Informationen, die PULS 24 vorliegen, sollen vier Bezirke rot werden.

St. Pölten, Hermagor, Hallein und Landeck stehen nach Informationen von PULS 24 vor einer roten Bewertung durch die Ampelkommission. Am Mittwoch tagten die Experten der AGES, um die Bewertungsgrundlage - die PULS 24 vorliegt - zu erstellen, indem sie die Siebentages-Inzidenz pro 100.000 abhängig vom Anteil an symptomatischen Patienten und Alter der Erkrankten bereinigten.

Für St. Pölten wurden laut der Bewertungsgrundlage 133,4 ausgewiesen, für Hermagor 132,2. Ebenfalls im rot leuchtenden Bereich sind demnach Hallein (98,2) und Landeck (94,1). Wien liege in der risikobereinigten Variante bei 80,4 und dürfte auf Orange bleiben.

Orange

Auf orange hochgestuft sollen zwölf Bezirke werden. Es handelt sich dabei um Güssing, Völkermarkt, Bruck an der Leitha, Linz (Stadt), Wels (Stadt), Gmunden, Linz Land, Ried im Innkreis, Rohrbach, Urfahr Umgebung, Vöcklabruck und Innsbruck Land.

Auf grün zurückgestuft soll Steyr Land werden.

Anschober will nicht vorgreifen

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) will angeblich bevorstehende Schaltungen von vier Bezirken auf Rot nicht kommentieren. Er sei nicht Teil der Ampelkommission und greife in diese als Politiker auch nicht ein, erklärte Anschober am Donnerstag am Rande einer Pressekonferenz.

Mathias MorscherQuelle: Redaktion / moe