APA - Austria Presse Agentur

Hamburg: Inzidenz unter Ungeimpften 23-mal höher

25. Aug 2021 · Lesedauer 1 min

In Hamburg geben die Gesundheitsbehörden die Sieben-Tage-Inzidenz für Geimpfte und Ungeimpfte gesondert bekannt. Während diese bei Geimpften bei 3,36 liegt, beträgt sie bei Ungeimpften 78,12.

Die Gesundheitsbehörden der deutschen Hafenmetropole Hamburg geben die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Corona-Fälle pro 100.000 Einwohnern im Sieben-Tages-Schnitt, ab sofort jeweils nach Geimpften und Ungeimpften an.

Das Ergebnis: Bezogen auf die Gesamtbevölkerung lag die Sieben-Tage-Inzidenz der Geimpften bei 3,36 und bei den Ungeimpften bei 78,12 (Stand 23. August). Unter Ungeimpften beträgt der Anteil der Infizierten also das 23-fache des Wertes der Geimpften, berichtet die "Hamburger Morgenpost".

Hamburger Intensivpatienten alle ungeimpft

Unter den 925.175 zweimal geimpften Hamburgern bis zum 4. August gab es 361 Fälle, in denen sich eine Person trotz Schutzimpfung infiziert hatte. Das entspricht einem Anteil von 0,039 Prozent. Für 23 dieser Fälle wurde eine Krankenhausbehandlung erforderlich, aber nur auf den Normalstationen. Die derzeit 34 Covid-19-Intensivpatienten in Hamburger Krankenhäusern sind alle ungeimpft.

In einem ähnlichen Verhältnis dürften die Sieben-Tage-Inzidenzen bei Geimpften und Ungeimpften wohl auch in Österreich stehen. Die täglichen Corona-Zahlen werden hierzulande allerdings nicht gesondert nach Impfstatus erhoben, ebenso wenig die Zahlen der Spitalspatienten.

Stephan HoferQuelle: Redaktion / hos