APA/FF SCHWECHAT

Großbrand in Schwechat an der Stadtgrenze zu Wien

19. März 2023 · Lesedauer 2 min

Der Brand eines leer stehenden Industriegebäudes zwischen zwei Silos in Schwechat (Bezirk Bruck a.d. Leitha) an der Stadtgrenze zu Wien hat in der Nacht auf Sonntag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Niemand wurde verletzt, seit 6.30 Uhr ist der Brand gelöscht.

Insgesamt rückten rund 130 Helfer aus Niederösterreich und der Bundeshauptstadt mit 28 Fahrzeugen aus. Gegen 6.30 Uhr wurde "Brand aus" gegeben. Die nahe gelegene Bahnstrecke war mehrere Stunden lang gesperrt. Verletzt wurde laut Feuerwehr niemand.

Ursache unbekannt

Das Feuer in dem Holzgebäude war aus vorerst unbekannter Ursache kurz vor Mitternacht ausgebrochen, berichtete Alexander Paulus, Sprecher der FF Schwechat. "Bereits bei der Anfahrt erstreckten sich die meterhohen Flammen in den Nachthimmel", wurde in einer Aussendung mitgeteilt. Aufgrund des großen Löschwasserbedarfs wurden Zubringerleitungen von mehreren Hydranten und einem rund 200 Meter entfernten Bach gelegt. Gegen 2.00 Uhr waren die Flammen unter Kontrolle. Gegen 6.30 Uhr wurden die Löscharbeiten beendet. Ein Übergreifen auf andere Objekte konnte verhindert werden.

Bei den Nachlöscharbeiten "wurde unter besonderer Vorsicht agiert, da weitere Teile des Gebäudes drohten herabzustürzen", teilte die FF Schwechat mit. Bis zum Vormittag waren Reinigungs- und Aufräumarbeiten im Gange, es folgte eine Nachkontrolle des vom Brand betroffenen Gebäudes.

Großaufgebot der Lokalfeuerwehren

Insgesamt standen bei den Löscharbeiten 90 Helfer von sieben FF in Niederösterreich sowie 41 Mitglieder der Berufsfeuerwehr Wien im Einsatz, die mit elf Fahrzeugen und zwei Großtankfahrzeugen ausrückte. Auch ein Flughafenlösch-Kfz wurde aufgeboten. Neben der Feuerwehr standen auch die Berufsrettung Wien sowie das Rote Kreuz Schwechat im Einsatz. Der Bahnverkehr wurde gegen 7.00 Uhr wieder aufgenommen. Die Brandursache war Gegenstand von Ermittlungen.

Quelle: Agenturen / frn