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Schulen geschlossen

Starkregen in Spanien: 3.000 Menschen evakuiert

Heute, 12:17 · Lesedauer 1 min

"Außergewöhnlicher" Starkregen ist am Mittwoch über der Iberischen Halbinsel niedergegangen. Sowohl in Portugal als auch in Spanien galt wegen des Sturmtiefs "Leonardo" erhöhte Alarmbereitschaft.

Im Süden Spaniens wurden mehr als 3.000 Menschen evakuiert, auch Schulen bleiben in der Region geschlossen. Die starken Winde und Niederschläge über der Iberischen Halbinsel sollen noch bis Samstag andauern.

Der spanische Wetterdienst gab für Teile Andalusiens die höchste Alarmstufe aus und warnte vor möglichen Überschwemmungen und Erdrutschen. 

"Flüsse haben schon jetzt sehr viel Wasser"

Der Boden in der Region sei durch die Regenfälle der vergangenen Tage bereits stark gesättigt und "die Flüsse haben schon jetzt sehr viel Wasser", sagte Rubén del Campo vom Wetterdienst. 

Und nun komme durch "Leonardo" noch "eine außergewöhnliche Menge an Regen" hinzu.

Auch im Nachbarland Portugal, wo in der vergangenen Woche fünf Menschen bei Unwettern ums Leben gekommen waren, galt für Teile der Küste erhöhte Alarmstufe. In den nördlichen und mittleren Regionen des Landes wurde vor starkem Schneefall gewarnt.

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Zusammenfassung
  • Mehr als 3.000 Menschen mussten im Süden Spaniens aufgrund außergewöhnlicher Starkregenfälle und des Sturmtiefs "Leonardo" evakuiert werden.
  • Der spanische Wetterdienst rief in Teilen Andalusiens die höchste Alarmstufe aus und warnte vor Überschwemmungen und Erdrutschen, da der Boden bereits stark gesättigt ist.
  • Auch in Portugal gilt erhöhte Alarmbereitschaft, nachdem dort in der Vorwoche fünf Menschen bei Unwettern ums Leben kamen und nun in nördlichen und mittleren Regionen starker Schneefall erwartet wird.