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Dienstwagen von Werner Kogler in Unfall verwickelt

06. Apr. 2022 · Lesedauer 2 min

Vor "rund zwei Wochen" soll der Dienstwagen von Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) laut eines Medienberichts in einer Tiefgarage beim Einparken in ein anderes Auto gefahren sein.

Wie die "Kronen Zeitung" am Mittwoch berichtet, soll sich der Unfall in einer Parkgarage in Wien ereignet haben. Werner Koglers Dienstwagen - ein Audi Q5 e-tron - soll einen Totalschaden an einem anderen geparkten VW verursacht haben. Auch daneben abgestellte Autos könnten Schäden abbekommen haben. 

Das Büro von Vizekanzler Kogler soll den Unfall gegenüber der "Krone" bestätigt haben. Der Vizekanzler selbst soll bei dem Vorfall allerdings nicht an Bord gewesen sein, er sei vor Einfahrt in die Garage ausgestiegen. Der Fahrer habe zudem "sofort" die Polizei verständigt - es seien keine Personen zu Schaden gekommen. Der Chauffeur war nicht betrunken.

Aufregung um Unfall von Personenschützern

Aufregung gab es zuletzt auch um einen Unfall, den zwei betrunkene Personenschützer von Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) verursacht haben. Die Cobra-Beamten sollen beim Ausparken vor Nehammers Wohnsitz andere parkende Autos touchiert haben. Dieser Unfall könnte allerdings mehr Brisanz haben.

Laut Innenministerium hätten die Beamten vor dem Unfall in einem Lokal gefeiert. Die SPÖ stellte aber eine parlamentarische Anfrage, in welcher ein anonymes Schreiben eines angeblichen Cobra-Beamten zitiert wird, worin behauptet wird, die Frau des Bundeskanzlers hätte die Beamten zum Umtrunk zu sich eingeladen. Laut Innenressort habe der Unfall außerhalb der Dienstzeit der Beamten stattgefunden, die anonyme Quelle behauptet, dass der Unfall in der Dienstzeit stattgefunden habe, was "vertuscht" werden sollte. 

Nehammer trat deswegen am Montag vor die Presse und erklärte, für ihn sei durch die Anfrage "eine rote Linie" überschritten worden. Er bestreitet die Vorwürfe. Die beiden Beamten seien laut Innenministerium jedenfalls bereits versetzt worden, ihnen droht auch ein Disziplinarverfahren.

Quelle: Redaktion