Schädel-Hirn-Trauma
Totes Baby im Burgenland: Laut Obduktion Tötungsdelikt
Eine Obduktion ergab, dass das Mädchen lebend geboren wurde und unter Fremdeinwirkung zu Tode kam, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt am Mittwoch auf APA-Anfrage. Todesursache war demnach ein Schädel-Hirn-Trauma.
Leiche von Reisenden entdeckt
Die Leiche des neugeborenen Mädchens war am Sonntag um 13.00 Uhr von Reisenden entdeckt worden. Sie befand sich laut Polizei "im Nahbereich des Grenzübergangs auf österreichischer Seite". Wer das Baby dort abgelegt hatte, war noch unklar.
Dass laut einem "Krone"-Bericht auf einem Video eine Verdächtige zu sehen ist, die aus einem rumänischen Bus ausstieg und eine schwarze Sporttasche bei einem Mistkübel ablegte, bestätigte die Landespolizeidirektion Burgenland nicht.
Die Ermittlungen laufen weiter auf Hochtouren. Zuletzt wurden aufgefundene Spuren ausgewertet und evaluiert. Auch Videos wurden gesichtet, zumal es im Bereich des Grenzübergangs zahlreiche Kameras gibt.
Video: Auf Carportdach gefunden: Totes Baby in Graz
Zusammenfassung
- Am Sonntag um 13.00 Uhr wurde ein totes neugeborenes Mädchen am Grenzübergang Nickelsdorf auf österreichischer Seite von Reisenden gefunden.
- Eine Obduktion ergab, dass das Baby lebend zur Welt kam und an einem Schädel-Hirn-Trauma durch Fremdeinwirkung starb, wie die Staatsanwaltschaft Eisenstadt bestätigte.
- Wer das Kind dort abgelegt hat, ist weiterhin unklar; Hinweise auf eine Verdächtige aus einem rumänischen Bus wurden von der Polizei nicht bestätigt.
