APA - Austria Presse Agentur

Corona-Ampel: Oberösterreich nun orange

11. Feb 2021 · Lesedauer 2 min

Die Corona-Ampel-Kommission hat Oberösterreich von Rot auf Orange geschalten. Das Burgenland ist freiwillig rot geblieben. Wien bleibt auch diese Woche Orange.

Wien hat in der orangen Ampel-Zone Gesellschaft bekommen. Oberösterreich wurde von der zuständigen Kommission als Orange eingestuft. Das Burgenland bleibt freiwillig rot, wie die "APA" berichtet. Das Bundesland hätte auch die Kriterien für eine Orange-Schaltung erfüllt.

Tirol unter Wochengewinnern

Die Ampel-Schaltungen orientieren sich immer an einer längerfristigen Entwicklung. Aktuell wäre es nämlich paradoxerweise Tirol, Hotspot der vermutlich ansteckenderen südafrikanischen Corona-Variante, das zu den Wochen-Gewinnern beim Rückgang der Infektionszahlen zählt. Laut dem Arbeitsdokument der Ampel-Kommission ist die Fallinzidenz pro 100.000 Einwohnern in der vergangenen Woche um knapp 18 Prozent zurückgegangen, womit Tirol sogar den Bestwert innehat. Nimmt man die 14-Tages-Inzidenz her, liegt man mit minus 15 Prozent nur hinter Salzburg.

Auch wenn die Zahlen dort am stärksten zurückgehen, ist Salzburg mit einem Wert von 128,8 noch immer das am stärksten betroffene Bundesland, knapp vor Kärnten. Der Österreich-Schnitt liegt genau bei 100,1. Im aktuellen Wochen-Schnitt weist just Tirol mit 80,2 den niedrigsten Wert auf, gefolgt von Oberösterreich und Wien.

Hier geht es um die reinen Fallzahlen. Nimmt man die Risiko-Faktoren hinzu, hat die Bundeshauptstadt wie mittlerweile üblich den besten Wert. Sie war ja auch als einziges Bundesland schon in der Vorwoche auf Ampel-Orange geschalten worden.

Waidhofen/Ybbs ist Top-Bezirk

Der Top-Bezirk bei den Fallzahlen ist aktuell Waidhofen/Ybbs (26,7) vor Steyr-Stadt (28,9). Mit dem Wert von 326,8 löst Hermagor in Kärnten Tamsweg im Salzburger Lungau als Bezirk mit der höchsten Belastung ab. Dahinter folgen Jennersdorf, Wiener Neustadt-Stadt und mit Lienz just der einzige Tiroler Bezirk, der nicht von der morgen startenden Ausreise-Testpflicht betroffen ist, weil dort die südafrikanische Mutation noch nicht aufgetaucht ist. Der hauptsächlich von dieser betroffene Bezirk Schwaz liegt bei 134,0 und hat damit den zweithöchsten Wert im Bundesland.

Quelle: Agenturen