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Angestellte im Metallgewerbe erhalten 7,1 Prozent mehr Gehalt

06. Dez. 2022 · Lesedauer 1 min

Die Mindestgehälter steigen um bis zu acht Prozent und auch Lehrlinge erhalten mehr Geld.

Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter der Angestellten im Metallgewerbe haben sich auf einen neuen Kollektivvertrag geeinigt. Die rund 90.000 davon erfassten Personen erhalten ab Jänner 2023 eine Erhöhung der Ist-Gehälter um 7,1 Prozent, die Mindestgehälter steigen um bis zu 8 Prozent, teilten die Wirtschaftskammer (WKÖ) und die Gewerkschaft GPA am Dienstag mit. Damit schlossen die Angestellten etwas geringer als die Arbeiter ab, deren Ist-Löhne um gut 7,4 Prozent steigen.

Für die Lehrlinge bringt der neue Angestellten-Kollektivertrag eine Anhebung um bis zu 12,36 Prozent. Deren Einkommen liegen damit künftig je nach Lehrjahr zwischen 730 Euro und 1.600 Euro, hieß es in einer Aussendung. Zusätzlich bekommen die Lehrlinge in den ersten drei Lehrjahren das Klimaticket, das alle Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln österreichweit abdeckt.

"Die Erhöhung der Ist-Gehälter um 7,1 Prozent bedeutet - wie bereits bei den Arbeitern - einen wichtigen Reallohnzuwachs. Gerade in diesen Zeiten ist eine verantwortungsvolle gelebte Sozialpartnerschaft wichtig", resümierten Andreas Lahner, der Verhandlungsleiter der Arbeitgeber, und Robert Winkelmayer, Verhandlungsleiter der Arbeitnehmer laut Mitteilung.

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Quelle: Agenturen / frn