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Wirtschaftsbundaffäre: "Generöser Umgang" mit Finanzmitteln

26. Juli 2022 · Lesedauer 2 min

Im Wirtschaftsbund Vorarlberg hat es in der jüngsten Vergangenheit einen "generösen Umgang in der Geschäftsgebarung des Vereins" gegeben.

Das hat die Sonderprüfung des Wirtschaftsbunds Vorarlberg durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO Austria ergeben. Einnahmen und Ausgaben seien allerdings im Sinne der Statuten getätigt worden, hieß es am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Den Vorwurf der illegalen Parteienfinanzierung wies der Wirtschaftsbund abermals zurück.

Einnahmen und Ausgaben im Sinne der Statuten

Das hat die Sonderprüfung des Wirtschaftsbunds Vorarlberg durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO Austria ergeben. Einnahmen und Ausgaben seien allerdings im Sinne der Statuten getätigt worden, hieß es am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Den Vorwurf der illegalen Parteienfinanzierung wies der Wirtschaftsbund abermals zurück.

An die ÖVP Vorarlberg überwies der Wirtschaftsbund Vorarlberg als Teilorganisation der Partei im Zeitraum von 2016 bis 2021 rund 513.000 Euro, dazu kamen 207.000 Euro als Zahlungen an diverse Ortsgruppen der ÖVP. Für Wahlkosten wurden 72.000 Euro ausgegeben.

Kessler erhielt 780.000 Euro

Hinsichtlich der finanziellen Großzügigkeit rückte der zurückgetretene Wirtschaftsbund-Direktor Jürgen Kessler in den Mittelpunkt der Prüfung. Dieser erhielt zwischen 2016 und 2021 unter anderem ein Bruttogehalt von 780.000 Euro. An die 3L consult GmbH (vormals kessler consult GmbH), deren Alleingesellschafter Jürgen Kessler ist, wurden zwischen 2018 und 2021 646.000 Euro für die Vermittlung von Inseratenerlösen bezahlt.

Quelle: Agenturen / Redaktion / msp