puls24 Logo

Tote und Verletzte nach russischem Angriff im Großraum Kiew

14. März 2026 · Lesedauer 1 min

Im Umland von Kiew sind bei schweren russischen Angriffen mit Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern in der Nacht auf Samstag mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Die Anzahl der Verletzten belaufe sich auf 15. "Drei davon sind schwer verletzt, zwei werden gerade operiert", schrieb der Gouverneur der Region, Mykola Kalaschnyk, bei Telegram. Am schwersten getroffen wurden demnach die Landkreise um die Städte Browary und Obuchiw.

Insgesamt wurden laut Kalaschnyk etwa 30 Objekte getroffen und beschädigt, darunter private Wohnhäuser, größere Wohnblocks, Schulen, ein Kindergarten, Infrastrukturanlagen und Fahrzeuge. Auch die Hauptstadt Kiew selbst ist nach Medienberichten von den Folgen der Attacke betroffen. Wegen Stromausfällen fahren Straßenbahn und Autobusse in mehreren Stadtbezirken nicht.

Russische Behörden berichten wiederum von Angriffen auf den Hafen Port Kawkas im Gebiet Krasnodar. Drei Menschen seien durch Drohnentrümmer verletzt, darüber hinaus die Infrastruktur des Hafens und ein Schiff beschädigt worden, teilte der Krisenstab der Region mit. Port Kawkas wird für die Versorgung der russischen Truppen in dem seit vier Jahren laufenden Krieg gegen die Ukraine genutzt.

Zusammenfassung
  • Im Umland von Kiew sind bei schweren russischen Angriffen mit Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern in der Nacht auf Samstag mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Die Anzahl der Verletzten belaufe sich auf 15. "Drei davon sind schwer verletzt, zwei werden gerade operiert", schrieb der Gouverneur der Region, Mykola Kalaschnyk, bei Telegram. Am schwersten getroffen wurden demnach die Landkreise um die Städte Browary und Obuchiw.