Faßmann kündigt "striktes Testregime" in den Schulen an

25. Aug 2021 · Lesedauer 2 min

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) hat die Pläne für den Schulstart präsentiert. Dabei hebt er die "gesellschaftliche Bedeutung" der Schultests hervor, die seiner Meinung nach zur "Verflachung" der vierten Welle beitragen werden.

"In keinem gesellschaftlichen System sind wir so systematisch, nämlich alle müssen sich testen lassen", sagt Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) über die Pläne für den Schulstart. Man habe bereits bei der dritten Welle erreicht, jene Corona-Fälle zu entdecken, "die sich sonst nie in den Teststraßen blicken lassen". Daher ist Faßmann optimistisch, dass man mit den Schultestungen zur "Verflachung der vierten Welle" beitragen werde.

In der Schule herrsche ein "striktes Testregime", dem auch ungeimpfte Lehrer folgen müssen, erklärt Faßmann im Newsroom LIVE. Daher sei ungeimpft nicht gleich ungetestet. Getestet soll mit zwei Antigentests und einem PCR-Test werden. Dieser PCR-Test umfasse, da auch die Schüler gestetet werden, eine Quantität, "die wir in Österreich noch nicht hatten. Wir haben durchschnittlich 70.000 PCR-Tests pro Tag und unsere Schultestung bringt eine Testung von 1,1 Millionen Personen mehr in System. Das sind wir unglaublich strikt", sagt der Minister im Interview.

Kein Hybridunterricht

Sollten Corona-Fälle in den Klassenräumen auftreten, werde es "sicherlich nicht zu einer Form des Hybridunterrichts kommen, bei dem sich ein Lehrer sowohl um die Kinder kümmern muss, die Zuhause in Quarantäne sind und gleichzeitig einen ortsgebundenen Unterricht durchführen müsste ", sagt Faßmann. Die Gesundheitsbehörde entscheide dann, wie groß der Anteil pro Klasse ist, der in Quarantäne gehen muss.

"Keine Problematik" bei Luftfiltern

Zu den Luftfiltern sagt Faßmann: "Die Geräte werden bestellt und ausgeliefert, daher sehe ich hier keine Problematik". Derzeit hätten Schulen bereit Be- und Entlüftungsanlagen. Man habe über die Bildungsdirektion bei den Schulen angefragt, wo es keine "notwendigen Be- und Entlüftungen" gibt. Die Rückmeldungen sollen dem Bildungsministerium vorliegen.

Angela PerkonigQuelle: Redaktion / pea