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Van der Bellens neue Plakate: Ich denke "rot-weiß-rot"

23. Sept. 2022 · Lesedauer 2 min

Zwei Wochen vor der Wahl hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen am Freitag die zweite und letzte Plakatwelle seiner Wiederwahl-Kampagne präsentiert. Auf zwei von vier Motiven inszeniert sich Van der Bellen staatstragend vor rot-weiß-rotem Hintergrund. Heimat sei kein Konzept, das man rechten Parteien überlassen soll, bekräftigte Van der Bellen.

"Van der Bellen wählen!" ruft ein Sujet, das den Amtsinhaber auf rot-weiß-rotem Hintergrund zeigt. Auch auf dem Sujet "Die sichere Wahl in stürmischen Zeiten" sieht man Van der Bellen vor rot-weiß-rotem Hintergrund. Er sei die beste Wahl, weil man ihn am besten kenne, wie er in gewissen Situationen reagiere, meinte der Amtsinhaber. Er habe in den vergangenen Jahren bewiesen, "dass ich rot-weiß-rot denke", bewarb der frühere Grünen-Chef außerdem seine Unabhängigkeit.

"Weil's drauf ankommt"

Durch alle vier Motive der Plakatwelle zieht sich der Aufruf "Klarheit schaffen am 9. Oktober" - dies soll Van der Bellens Ziel unterstreichen, gleich im ersten Wahlgang eine Mehrheit zu erreichen.

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Das Plakat unter dem Motto "Gemeinsam sind wir stärker" zeigt Van der Bellen im Gespräch mit einer Frau. Man müsse die Teuerungskrise gemeinsam lösen und dürfe niemanden alleine lassen, betonte Van der Bellen. "Weil's drauf ankommt" lautet ein weiterer Slogan, im Hintergrund wie schon bei der ersten Plakatwelle die Tiroler Berge - es sei eben nicht gleichgültig, wer der nächste Bundespräsident wird, unterstrich Van der Bellen.

Ukraine-Referenden könnten zur Eskalation werden

Angesprochen auf die Referenden in der Ukraine, meint Van der Bellen, dass diese "völkerrechtswidrig" und "rechtlich und politisch ein Nullum". Jedoch sieht er die Gefahr, dass wenn die Referenden zugunsten Putins ausgehen, dass der russische Präsident die Kampfhandlungen als Angriff auf Russland interpretieren könnte. Dieser "Eskalationsschritt" müsse "äußerst ernst genommen werden".

Quelle: Agenturen / Redaktion / msp