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Zwei Skifahrer überlebten Lawinenabgang in Vorarlberg

11. Jan. 2026 · Lesedauer 1 min

Zwei Skifahrer im Alter von 55 und 60 Jahren haben Sonntagvormittag einen Lawinenabgang im freien Skiraum am Trittkopf oberhalb des Wintersportorts Zürs (Bezirk Bludenz) überlebt. Die beiden Deutschen querten einen 40 Grad steilen Hang, als sich ein Schneebrett löste und sie erfasste. Es riss die Wintersportler rund 70 Meter über felsdurchsetztes Gelände mit. Sie kamen schließlich an der Schneeoberfläche zum Stillstand.

Dem Jüngeren gelang es, seinen Lawinenairbag auszulösen, dem nachfolgenden 60-Jährigen nicht. Die Verunfallten wurden vom Hubschrauber mit einem Tau geborgen und ins Spital geflogen.

Am Sonntag wurde vom Lawinenwarndienst für Teile Tirols und Vorarlbergs - darunter auch die Arlbergregion - die zweithöchste Lawinenwarnstufe ausgegeben. Es herrschte Warnstufe vier auf der fünfteiligen Skala, also "große Gefahr". Wintersportlerinnen und -sportler wurden im freien Gelände zu äußerster Zurückhaltung aufgerufen. Auch am Montag bleibt die Situation angespannt, teilweise gilt weiter Warnstufe vier.

Zusammenfassung
  • Zwei deutsche Skifahrer im Alter von 55 und 60 Jahren überlebten am Sonntagvormittag einen Lawinenabgang am Trittkopf oberhalb von Zürs, nachdem sie beim Queren eines 40 Grad steilen Hangs von einem Schneebrett rund 70 Meter mitgerissen wurden.
  • Der 55-Jährige konnte seinen Lawinenairbag auslösen, während der 60-Jährige dies nicht schaffte; beide wurden per Hubschrauber geborgen und ins Krankenhaus gebracht.
  • Am Sonntag herrschte in Teilen Tirols und Vorarlbergs, darunter der Arlbergregion, die zweithöchste Lawinenwarnstufe vier von fünf, wobei Wintersportler zu äußerster Zurückhaltung im freien Gelände aufgerufen wurden.