APA - Austria Presse Agentur

Zumindest 4.360 haben bereits zweite Corona-Impfung erhalten

25. Jan 2021 · Lesedauer 2 min

Bis inklusive Sonntag haben zumindest 4.360 Personen die für den vollen Impfschutz nötige zweite Corona-Impfung erhalten.

Insgesamt wurden laut "elektronischem Impfpass" zumindest 138.517 Personen geimpft. Das Gesundheitsministerium rechnet indessen bis Anfang April noch mit der Lieferung von einer Million Impfdosen der beiden bisher zugelassenen Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna - zusätzlich zu den bisher gelieferten Mengen.

Pfizer hat laut Informationen des Ministeriums bis Anfang April (Kalenderwoche 13) die Lieferung von weiteren 804.990 Dosen angekündigt, davon 54.990 diese und 66.690 nächste Woche. Und zwar zusätzlich zu den bisher gelieferten Mengen. Moderna will weitere 197.600 Dosen liefern, davon 9.600 diese und 24.000 nächste Woche. Nicht enthalten ist in den Angaben der in der EU noch nicht zugelassene Impfstoff von AstraZeneca.

138.517 Personen mit erster Dosis geimpft

Laut den Eintragungen im "elektronischen Impfpass" haben bis inklusive Sonntag 138.517 Personen zumindest eine erste Dosis der Corona-Schutzimpfung erhalten. Die meisten davon in Wien (34.757) vor Oberösterreich (27.868) und Niederösterreich (22.750). Das Sozialministerium schätzt die Zahl der durchgeführten Impfungen auf 170.144. Hier handelt es sich allerdings nicht um die tatsächlich geimpften Personen, sondern lediglich um eine Schätzung auf Basis der ausgelieferten Impfdosen.

Wie viele Personen geimpft wurden, ergibt sich aus dem elektronischen Impfpass. Die Sozialversicherung drängt bereits seit längerem darauf, diese Zahlen laufend zu veröffentlichen. Wie der Vorsitzende der Konferenz der Sozialversicherungsträger, Peter Lehner, am Wochenende mitgeteilt hat, soll dies auch bald erfolgen. Laut Lehner hat Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) sein "Go" für die Veröffentlichung der Zahlen aus dem Impfregister gegeben. "Sobald der Erlass vom Bundesminister da ist, werden wir umgehend an der Umsetzung arbeiten", so Lehner in einer Aussendung. Er fordert zudem, dass die verbindliche Eintragung der Impfungen in den E-Impfpass gewährleistet sein muss.

Quelle: Agenturen