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Wiener Spitalsärztin bedroht und mit Blut bespritzt

21. Jan. 2022 · Lesedauer 1 min

In einem Wiener Spital wurde eine Ärztin von einem Patienten mit dem Umbringen bedroht. Der Mann spritzte außerdem mit seinem Blut um sich.

In einem Krankenhaus randalierte am Donnerstag ein 43-jähriger Slowake und bedrohte eine Ärztin. Der Mann war in den frühen Morgenstunden wegen Lungenbeschwerden und des Verdachts einer Corona-Infektion in einer Klinik in Behandlung.

Im Zuge der Behandlung soll er die diensthabende Ärztin mit dem Umbringen bedroht haben, berichtet die Polizei in einer Aussendung. Dabei soll er sogar seinen Venen-Zugang entfernt und mit seinem Blut um sich gespritzt haben.

Diese Aktion erwies sich als besonders gefährlich, da der 43-Jährige an Hepatitis C leidet. Er wurde von der Polizei festgenommen und wegen des Verdachts der gefährlichen Drohung sowie der vorsätzlichen Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten sowie wegen des Versuchs der Körperverletzung angezeigt.

Aggressionen gegen Gesundheitspersonal nehmen zu

In den vergangenen Monaten kommt er immer wieder zu Aggressionen gegen Gesundheitspersonal - oft von Impfgegnern. Die Regierung hat deshalb Schutzzonen rund um Krankenhäuser sowie Impf- und Teststraßen beschlossen.

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Quelle: Agenturen / Redaktion / hos