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Verdächtiger stellt sich nach Schuss in Wien-Liesing

Heute, 13:14 · Lesedauer 1 min

Nach dem Schuss aus einer Gasdruckpistole in Wien-Liesing am Sonntagabend hat sich der gesuchte Verdächtige Dienstagmittag in der Polizeiinspektion Tannengasse in Rudolfsheim-Fünfhaus gestellt. Laut Polizeisprecherin Anna Gutt sagte der 20-Jährige den Beamten, dass er der Gesuchte sei und die Waffe nach der Tat in Penzing in einem Mistkübel geworfen habe. Er führte die Polizei auch zu dem Behältnis. Weil dieses bereits ausgeleert war, blieb die Gasdruckpistole unauffindbar.

Der 20-Jährige äußerte sich danach nicht mehr zur Tat. Das 17-jährige Opfer war am Sonntagabend im Liesinger Bezirksteil mit seinem Bruder auf dem Heimweg gewesen, als sie auf den früheren Bekannten trafen. Der Kontakt war vor einiger Zeit abgebrochen, zu den Gründen machten die Beteiligten bisher keine Angaben. Weil sie Schwierigkeiten vermeiden wollten, beschleunigten die Brüder ihre Schritte. Der 20-Jährige folgte ihnen, beschimpfte sie und schoss auf den 17-Jährigen. Dieser wurde nicht lebensgefährlich am Kopf verletzt und ist bereits in häuslicher Pflege.

Detail am Rande: Die Polizei hat ursprüngliche Angaben richtiggestellt. Demnach feuerte der Verdächtige nicht auf den älteren Bruder, sondern auf den 17-Jährigen.

Zusammenfassung
  • Der 20-jährige Verdächtige, der am Sonntagabend in Wien-Liesing einen 17-Jährigen mit einer Gasdruckpistole am Kopf verletzte, stellte sich am Dienstagmittag bei der Polizei.
  • Die Tatwaffe wurde nach Angaben des Verdächtigen in einem Mistkübel in Penzing entsorgt, konnte aber nicht mehr gefunden werden, da der Behälter bereits geleert war.
  • Das 17-jährige Opfer befindet sich nach der nicht lebensgefährlichen Kopfverletzung bereits in häuslicher Pflege; die Polizei stellte zudem klar, dass der Schuss dem Jüngeren und nicht dem älteren Bruder galt.