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Sturm richtete im Bezirk Baden schwere Schäden an

03. Juni 2020 · Lesedauer 1 min

Im Bezirk Baden ist es am Mittwoch zu schweren Sturmschäden gekommen. Epizentrum sei die Marktgemeinde Pottendorf gewesen, "eine Art Windhose" sei durch einen Straßenzug gefegt und habe auf einer Straßenseite "riesige Schäden" verursacht, bestätigte Franz Resperger vom niederösterreichischen Landesfeuerwehrkommando einen Bericht des "Kurier".

Im Bezirk Baden ist es am Mittwoch zu schweren Sturmschäden gekommen. Epizentrum sei die Marktgemeinde Pottendorf gewesen, "eine Art Windhose" sei durch einen Straßenzug gefegt und habe auf einer Straßenseite "riesige Schäden" verursacht, bestätigte Franz Resperger vom niederösterreichischen Landesfeuerwehrkommando einen Bericht des "Kurier".

Der Sturm deckte mehrere Ein- und Mehrfamilienhäuser ab. Die Dachziegel seien zwischen 50 und 80 Meter hoch durch die Luft gewirbelt worden, berichtete Resperger. Die Kombination mit wolkenbruchartigen Niederschlägen und schwerem Hagel habe dazu geführt, dass die Häuser teilweise nicht mehr bewohnbar seien. Zudem seien Bäume entwurzelt und Keller überflutet worden.

Während die eine Straßenseite massiv in Mitleidenschaft gezogen worden sei, sei die andere weitgehend verschont geblieben. "Die Aufräumarbeiten in der Gemeinde Pottendorf werden noch einige Stunden dauern", meinte der Sprecher.

Auch der Ortsteil Landegg und die Nachbargemeinde Oberwaltersdorf wurden laut Resperger vom Sturm getroffen. Hier habe das Unwetter ebenfalls Bäume umgestürzt und Keller überschwemmt.

Quelle: Agenturen