APA - Austria Presse Agentur

Richard Lugner: Kontrollen bei Kassa "Schnapsidee"

11. Jan 2022 · Lesedauer 2 min

Richard Lugner ist gegen Bändchen, Stempel oder Kontrollen an den Kassen oder am Eingang der Lugner City. 2G-Nachweise werden natürlich trotzdem überprüft - vor den einzelnen Geschäften.

Seit Dienstag muss der Handel die Einhaltung der 2G-Regel in den Geschäften kontrollieren. Einzelhändler sind verpflichtet, von Kundinnen und Kunden einen Nachweis der Impfung oder Genesung zu verlangen - spätestens an der Kassa. Die Regel gilt auch in Dienstleistungsbetrieben. Viele Händler, insbesondere Einkaufszentren, setzten für die Kontrollen Stempel oder Bändchen ein.

Bändchen nicht fälschungssicher

In der Lugner City wird das laut deren Inhaber Richard Lugner anders gehandhabt, wie er "Krone.at" sagte. In Bayern seien Bändchen bereits verboten und für Wien würde diese Lösung nur Sinn machen, wenn "einheitliche Bändchen für ganz Wien oder meinetwegen für ganz Österreich" ausgegeben würden "sonst kann man die sehr leicht fälschen". 

Kontrollen am Eingang "sinnlos"

In der Lugner City befänden sich 20 Shops, wie Apotheken, Trafiken und Lebensmittelhändler, die auch von Ungeimpften besucht werden dürfen. Deshalb würden auch Kontrollen am Eingang des Zentrums keinen Sinn machen. "Wir kontrollieren das am Eingang nicht, weil es sinnlos ist. Der Kunde ist z.B. ungeimpft und sagt, er geht in die Trafik und biegt dann doch zum Media Markt ab? Das kann daher nur direkt in den Geschäften am Eingang kontrolliert werden." Denn auch an der Kassa die 2G-Nachweise zu überprüfen sei laut dem Baulöwen eine "Schnapsidee": "Nach 15 Minuten im Geschäft als Nicht-Geimpfter, funktioniert das so sicher nicht."

Quelle: Redaktion / lam