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Verletzter Höhlenwanderer in Frankreich gerettet

19. Nov. 2025 · Lesedauer 1 min

Mit einer aufwendigen Aktion haben Rettungskräfte in Südfrankreich nach 24 Stunden einen Höhlenwanderer geborgen, der nach einem Sturz verletzt in 100 Metern Tiefe festsaß. Um den 66-Jährigen aus der Aven Tagada-Höhle bei Solliès-Toucas herauszuholen, waren 44 Feuerwehrleute und 22 Höhlenforscher im Einsatz, teilte die Präfektur mit. Passagen mussten erweitert und die Wand gesichert werden. Damit ein Rettungshubschrauber landen konnte, waren außerdem Holzfällarbeiten nötig.

Insgesamt vier Höhlenwanderer waren am Dienstag in der Höhle unterwegs, als der 66-Jährige in der Tiefe sieben Meter abstürzte und sich am Knie und am Schlüsselbein verletzte. Einer der Männer konnte an die Oberfläche zurückkehren, um Hilfe zu holen, während die beiden anderen beim Verunglückten blieben. Ein medizinisches Team leistete Erste Hilfe für den Verletzten unter der Erde und stufte seinen Gesundheitszustand als stabil ein. Nun können seine Verletzungen in einer Klinik behandelt werden.

Zusammenfassung
  • Nach einem sieben Meter tiefen Sturz in 100 Metern Tiefe wurde ein 66-jähriger Höhlenwanderer in Südfrankreich nach 24 Stunden von 44 Feuerwehrleuten und 22 Höhlenforschern aus der Aven Tagada-Höhle gerettet.
  • Für die aufwendige Bergung mussten Passagen erweitert, die Wand gesichert und Holzfällarbeiten für die Landung eines Rettungshubschraubers durchgeführt werden.
  • Der Verletzte erlitt Knie- und Schlüsselbeinverletzungen, wurde vor Ort medizinisch versorgt und befindet sich nun in stabiler Verfassung in einer Klinik.