APA - Austria Presse Agentur

Meghan kritisierte in Interview auch Vater und Halbschwester

08. März 2021 · Lesedauer 2 min

In dem Interview mit Moderatorin Oprah Winfrey hat Herzogin Meghan auch ihren Vater und ihre Halbschwester kritisiert. Ihr Vater habe sie angelogen, als es um die Frage ging, ob er mit den britischen Boulevardmedien zusammengearbeitet habe, sagte Meghan in einem am Montag beim US-Sender CBS veröffentlichten zusätzlichen Ausschnitt aus dem am Sonntagabend (Ortszeit) in den USA ausgestrahlten Interview.

Das treffe sie besonders hart, jetzt wo sie selbst Mutter sei. "Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, wie ich mein Kind jemals absichtlich verletzen könnte, also ist es schwer für mich, das zu verstehen."

Die Boulevardmedien hätten ihren Vater verfolgt und hätten Schuld - aber auch ihr Vater trage eine Verantwortung. "Sie haben auch meine Mutter verfolgt, und ihr habt nie ein Wort von ihr gehört. Seit vier Jahren ist sie in würdevoller Stille verblieben, während sie mit ansehen musste, wie ich das alles durchmache."

Mit ihrem Vater liegt Meghan bereits seit ihrer Hochzeit mit Harry im Frühjahr 2018 im Clinch. Thomas Markle hatte seine Teilnahme zu dem Spektakel mit Hunderttausenden Schaulustigen in Windsor kurzfristig abgesagt - wegen gesundheitlicher Gründe, wie er es darstellt. Seitdem sind die beiden zerstritten. Thomas Markle hatte unter anderem einen handgeschriebenen Brief Meghans an Journalisten der "Mail on Sunday" gegeben.

Ihre Halbschwester Samantha, die zuletzt ein Buch über ihre prominente Verwandte veröffentlicht hatte, kenne sie so gut wie gar nicht, sagte Meghan in dem Interview mit Winfrey. "Das letzte Mal, dass ich sie gesehen habe, muss 18 oder 19 Jahre her sein, und das Mal davor zehn Jahre davor. Sie hat ihren Nachnamen wieder zurück zu Markle geändert, ich glaube, da war sie schon in ihren frühen 50ern, und zwar genau dann, als ich meine Beziehung zu Harry begonnen habe, also ich denke, das sagt genug."

Quelle: Agenturen