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Massiver Wetterumschwung bringt den Winter zurück

Heute, 13:38 · Lesedauer 3 min

Die kommende Woche beginnt zwar frühlingshaft, doch die Wintersachen sollten noch in Griffweite bleiben. Ab der zweiten Wochenhälfte bringt ein massiver Wetterumschwung einen teilweisen Wintereinbruch. Wie die Meteorologen der Geosphere Austria am Sonntag prognostizierten, ist bis auf 400 Meter herab mit Schnee zu rechnen.

Der Montag beginnt in vielen Landesteilen sonnig. Im Laufe des Tages bilden sich etwas mehr Wolken und vor allem im Bergland auch stellenweise Regenschauer. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1.200 und 1.600 Meter Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Die Frühtemperaturen betragen minus vier bis plus vier Grad, die Tageshöchsttemperaturen liegen bei zwölf bis 16 Grad.

Am Dienstag scheint die meiste Zeit des Tages die Sonne, nur vorübergehend zeigen sich vor allem im Bergland und im Osten mitunter etwas mehr Wolken am Himmel. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis Nord. Die Frühtemperaturen starten bei minus zwei bis plus sechs Grad, die Tageshöchsttemperaturen klettern auf 13 bis 18 Grad.

Mit einer Kaltfront treffen am Mittwoch von Nordwesten her Wolken ein und es breitet sich ab Mittag an der Alpennordseite teils kräftiger Regen, nach und nach auch Schneefall aus. Die Schneefallgrenze sinkt dabei von anfangs über 1.000 Meter bis auf rund 400 Meter ab. Vor der Front im Osten und Süden bleibt es noch freundlich und die Wetterumstellung erfolgt erst am Abend und in der Nacht auf Donnerstag. Der Wind weht erst schwach bis mäßig, mit der Front dann teils lebhaft bis stark aus westlichen Richtungen. Die Frühtemperaturen betragen minus vier bis plus fünf Grad, die Tageshöchstwerte liegen bei 13 bis 18 Grad, mit den höchsten Werten im Osten.

Mit einer Störungszone stellt sich am Donnerstag unbeständiges und deutlich kühleres Wetter ein als zuletzt. Verbreitet bedecken dichte Wolken den Himmel und vor allem an der Alpennordseite regnet oder schneit es oft anhaltend. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen tiefen Lagen und 400 Metern Seehöhe. Ganz im Norden und generell im Süden gibt es weniger Niederschlag, trocken bleibt es aber kaum. Der Wind weht lebhaft bis stark aus Nordwest bis Nord, im Gebirge wird es stürmisch. Die Frühtemperaturen beginnen bei minus vier bis plus vier Grad, die Tageshöchsttemperaturen erreichen ein bis sieben Grad.

Am Freitag bleibt es unbeständig. Verbreitet ziehen einige Wolken durch und an der Alpennordseite und im Osten muss auch wiederholt mit etwas Regen oder Schneefall gerechnet werden. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen tiefen Lagen und knapp 400 Metern. Freundlicher bleibt es im Süden, hier gibt es kaum Niederschlag, in Osttirol sind auch zeitweise Auflockerungen zu erwarten. Der Wind weht lebhaft bis stark, in höheren Lagen stürmisch aus Nordwest. Die Frühtemperaturen zeigen minus fünf bis plus zwei Grad, die Tageshöchsttemperaturen steigen auf ein bis sieben Grad.

Zusammenfassung
  • Ab der Wochenmitte sorgt ein massiver Wetterumschwung für einen Wintereinbruch mit Schneefall bis auf 400 Meter, nachdem die Woche zuvor noch frühlingshaft mit bis zu 18 Grad begonnen hatte.
  • Am Mittwoch bringt eine Kaltfront dichte Wolken, kräftigen Regen und absinkende Schneefallgrenzen, wobei die Temperaturen von 13 bis 18 Grad auf Tageshöchstwerte zwischen 1 und 7 Grad am Donnerstag und Freitag fallen.
  • Der Wind weht lebhaft bis stark, im Gebirge sogar stürmisch, während vor allem an der Alpennordseite häufig mit Regen oder Schneefall zu rechnen ist und die Frühtemperaturen teils auf minus fünf Grad sinken.