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Oberwart

Burgenland: Pensionist schoss auf seine Frau und tötete sich

Heute, 06:37 · Lesedauer 1 min

Ein Mann hat am Montag im Bezirk Oberwart auf seine Ehefrau geschossen und dürfte anschließend versucht haben, sich selbst zu töten.

Das betagte Paar wurde noch lebend aufgefunden und mit Notarzthubschraubern in Spitäler nach Wien und Graz geflogen. 

Der 1938 geborene Mann starb später im Krankenhaus, er konnte nicht mehr einvernommen werden, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland am Dienstag. Die Frau schwebt noch in Lebensgefahr.

Die Hintergründe der Tat noch unklar

Es wird unter anderem ermittelt, ob es sich um einen sogenannten erweiterten Selbstmord handeln könnte. 

Fest steht allerdings bereits, dass der Mann auf seine Gattin geschossen hat. Sie wurde in ein Krankenhaus in Graz gebracht und konnte ebenfalls noch nicht zum Tathergang befragt werden.

Die Tat, über die die "Kronen Zeitung" und der "Kurier" am Dienstag berichteten, war Montagmittag verübt worden. Jemand dürfte die Schüsse gehört haben, woraufhin die beiden mit Schussverletzungen aufgefunden wurden. 

Kriminaltechnische Untersuchungen und die Beweissicherung laufen noch. Die bisherigen Erkenntnisse deuten laut Polizeiangaben jedoch bereits darauf hin, dass der Mann auf seine Frau geschossen hat.

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Frauen-Helpline: 0800/222 555
Gewaltschutzzentrum: 0800/700 217
24-Stunden-Frauennotruf der Stadt Wien: 01/71719
Frauenhaus-Notruf: 05 77 22
Männerberatung Wien: 01/603 28 28
Rat auf Draht - Hilfe für Kinder & Jugendliche: 147
Im Fall von akuter Gewalt: Polizei-Notruf 133

Zusammenfassung
  • Im Bezirk Oberwart schoss ein 1938 geborener Mann am Montag auf seine 1944 geborene Ehefrau, beide wurden noch lebend aufgefunden und mit Notarzthubschraubern in Spitäler nach Wien und Graz gebracht.
  • Der Mann starb später im Krankenhaus und konnte nicht mehr einvernommen werden, während die Frau weiterhin in Lebensgefahr schwebt und ebenfalls noch nicht befragt werden konnte.
  • Die Hintergründe der Tat sind unklar, die Polizei ermittelt unter anderem, ob es sich um einen erweiterten Suizid handeln könnte.