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Brite überstand Lawinenabgang in Tirol unverletzt

Heute, 09:04 · Lesedauer 1 min

Ein 29-Jähriger hat am Sonntag im Skigebiet Rastkogel in Tux (Bezirk Schwaz) einen Lawinenabgang unverletzt überstanden. Der Mann war mit zwei Begleitern in den freien Skiraum gefahren, als sich in einer Rinne ein Schneebrett löste. Er wurde mitgerissen und vollständig verschüttet, nur mehr eine Hand ragte laut Polizei aus dem Schnee. Seine Kameraden glaubten, er sei bereits an anderer Stelle abgefahren. Weitere Zeugen beobachteten die Situation und befreiten den Briten.

Nach fünf Minuten gelang es den Wintersportlern, den verschütteten Skifahrer auszugraben. Der 29-Jährige hatte offenbar eine Atemhöhle gehabt. Es ging ihm so gut, dass er keine medizinische Versorgung brauchte, hieß es.

Am Sonntag waren im Westen Österreichs zahlreiche Lawinen abgegangen. In Tirol verlor eine Skitourengeherin dabei ihr Leben. Die 58-jährige Österreicherin geriet am Weerberg (Bezirk Schwaz) ein Stück unterhalb des Wetterkreuzes unter ein Schneebrett und wurde zunächst in kritischem Zustand geborgen. Wenig später starb sie jedoch in der Innsbrucker Klinik.

Die Lawinengefahr war am Wochenende insbesondere ab Sonntag kritisch. Es herrschte in Teilen Tirols und Vorarlbergs Lawinenwarnstufe vier auf der fünfteiligen Skala, also "große Gefahr". Diese Einschätzung der Lawinenexperten galt auch noch für Montag.

Zusammenfassung
  • Ein 29-jähriger Brite wurde am Sonntag im Skigebiet Rastkogel in Tux (Bezirk Schwaz) von einer Lawine verschüttet und nach fünf Minuten von Wintersportlern unverletzt befreit.
  • Der Mann hatte offenbar eine Atemhöhle und benötigte keine medizinische Versorgung, nachdem er vollständig verschüttet war und nur seine Hand aus dem Schnee ragte.
  • Am selben Tag herrschte in Teilen Tirols und Vorarlbergs Lawinenwarnstufe vier („große Gefahr“), eine 58-jährige Skitourengeherin kam am Weerberg ums Leben.