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London: Umweltaktivisten besprühten Showroom von Aston Martin

17. Okt. 2022 · Lesedauer 2 min

Umweltaktivisten besprühten einen Showroom in London. Auch der Weltgesundheitsgipfel in Berlin wurde gestört.

Umweltaktivisten haben einen Showroom des Luxussportwagenherstellers Aston Martin im Zentrum Londons mit orangefarbener Farbe besprüht. Die Mitglieder der Gruppe "Just Stop Oil" versperrten am Sonntag zudem die Straße, in der sich der Ausstellungsraum befindet, durch eine Sitzblockade.

Am Freitag hatten bereits zwei Aktivistinnen von "Just Stop Oil" in der Nationalgalerie in London Tomatensuppe über eines der "Sonnenblumen"-Gemälde von Vincent van Gogh geschüttet. Wie das Museum mitteilte, verursachten die beiden jungen Frauen mit ihrer Aktion "geringfügigen Schaden am Rahmen", das weltberühmte Gemälde sei aber "unbeschädigt" geblieben.

Die Protestgruppe "Just Stop Oil" fordert von der britischen Regierung, sofort alle neuen Öl- und Gasprojekte zu stoppen.

Feueralarm bei Weltgesundheitsgipfel

Am Sonntag dürfe auch der Weltgesundheitsgipfel in Berlin von Klimaaktivisten gestört worden sein. Der Gipfel wurde kurzfristig durch Feueralarm unterbrochen. 

Scholz ging anschließend auf die Bühne und machte Klimaaktivisten dafür verantwortlich. "Jemand hat den Feueralarm gedrückt. Er unterstützt nicht gerade unsere Diskussionen hier", sagte der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz auf Englisch.

"Sie machen Proteste zu Klima und solchen Sachen und denken, das würde unsere Diskussionen verbessern. Und ich denke, der beste Weg, die Diskussionen zu verbessern, ist nicht hinzuhören und weiterzumachen", kritisierte der sozialdemokratische Politiker. Die Konferenz wurde daraufhin fortgesetzt, der Feueralarm kurze Zeit später abgeschaltet.

Vor dem Berliner Hotel, in dem die Konferenz stattfindet, hatten sich Klimaaktivisten zu Protesten versammelt. Einige klebten sich vor dem Hotel am Boden oder an den Eingangstüren fest. Bei dem Gipfel geht es unter anderem um die Bekämpfung der Corona-Pandemie und den Kampf gegen die Kinderlähmung (Polio).

Quelle: Redaktion / koa