"Intensive" Hitzewelle mit bis zu 39 Grad erhöht Waldbrandgefahr

06. Juli 2021 · Lesedauer 2 min

Die nächsten Tage werden heiß, sagt der UBIMET-Meteorologe Konstantin Brandes gegenüber PULS 24. Es werden Höchstwerte von bis zu 39 Grad erwartet.

In Österreich steht die nächste Hitzewelle bevor. Diese soll laut Konstantin Brandes, Meteorologe bei UBIMET, "relativ kurz, aber intensiv" sein. Im Interview mit PULS 24 erzählt er, dass die 40 Grad Grenze dieses Jahr wohl nicht erreicht werde. Dennoch steigen die Temperaturen bis zum Höhepunkt am Donnerstag auf bis 39 Grad an. Ab Freitag sollen die Temperaturen wieder sinken, eine weitere Hitzewelle werde in nächster Zeit dann nicht mehr erwartet.

Erste Gewitter können schon am Dienstag über Vorarlberg und Tirol auftreten. Gefolgt von einer "Wetterberuhigung" am Mittwoch. Der Donnerstag wird laut Brandes "unwetterträchtig" sein. Vor allem in Oberösterreich kann es dann zu "Hagel, Sturm und Regen" kommen, sagt der Meteorologe.

Hitze und Trockenheit plagen Ostösterreich.

Waldbrand Gefahr in Ostösterreich

Im Osten "warten wir auf einen flächendeckenden Regen", sagt Brandes im Interview. Durch die Hitze sei es hier zu einer Dürre gekommen. Messungen auf der Hohen Warte in Wien würden zeigen, dass 90 Prozent der Regenmengen fehlen, die es sonst zu dieser Zeit im Jahr gäbe. In manchen Orten sei auch die Waldbrand Gefahr mittlerweile hoch, warnte Brandes.

PULS 24 hat sich in Wien umgehört, wie die Menschen mit der Hitze umgehen und wo es in Wien am heißesten ist.

In Wien kommen die Menschen relativ gut mit der Hitze zurecht, wie PULS 24 in einem Lokalaugenschein feststellt. "Der Wind ist gut", sagt eine Touristin. Ihr gefallen vor allem die Kühlungsstationen in der Innenstadt. Anders sah das ein Einheimischer, für den die "Hitze ganz schlimm" ist, vor allem "Betonflächen sind katastrophal". Für weiteren sei der heiße Sommer erträglich, in der Innenstadt und der U-Bahn sei es jedoch "relativ grausig" bei der Hitze.

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Angela PerkonigQuelle: Redaktion / pea