Immer mehr Tote nach Müll-Lawine auf Philippinen
Zuvor hatte tagelanger Dauerregen den Boden auf dem Gelände aufgeweicht. Die Einsatzkräfte suchten unter anderem mit einem Kran in den Abfall-Massen nach Lebenszeichen, sagte Archival. "Wir sind weiterhin im Rettungsmodus. Wir hoffen immer noch, dass wir Überlebende finden."
Bei den Verschütteten handelt es sich größtenteils um Beschäftigte der Deponie und der Recyclinganlage. Jedoch wurden auch mehrere einfache Wohnhäuser teilweise verschüttet. Laut Archival wurden bisher 18 Menschen mit verschiedenen Verletzungen in Krankenhäuser gebracht.
Die Philippinen, ein riesiger Inselstaat mit mehr als 117 Millionen Einwohnern, kämpfen seit Jahren mit massiven Problemen bei der Abfallentsorgung. Offene Deponien gelten insbesondere in ärmeren Wohngebieten als Risiko. Im Juli 2000 geriet nach tagelangem Starkregen in einem Armenviertel von Quezon City im Großraum Manila ein riesiger Müllberg ins Rutschen. Mehr als 200 Menschen kamen ums Leben, viele weitere Vermisste wurden nie gefunden.
Zusammenfassung
- Nach einer Müll-Lawine auf einer Deponie in Cebu City auf den Philippinen ist die Zahl der Todesopfer auf acht gestiegen, während mindestens 28 Menschen weiterhin vermisst werden.
- Die Katastrophe ereignete sich nach tagelangem Dauerregen, der den Boden aufweichte und große Mengen Müll eine Recyclinganlage sowie mehrere Häuser unter sich begruben.
- 18 Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht, und die Rettungskräfte suchen weiterhin nach Überlebenden, wobei vor allem Beschäftigte der Deponie und Anwohner betroffen sind.
