Hitze: 36 Grad am Wochenende, Abkühlung erst am Montag

18. Juni 2021 · Lesedauer 2 min

Die erste Hitzewelle des Sommers erreicht im Westen des Landes ihren Höhepunkt. Im Laufe des Tages bringen dort Gewitter erste Abkühlung. Auch im Osten wird die 30-Grad-Marke geknackt.

Die aktuelle Hitzewelle bewegt sich auf ihren Höhepunkt zu. Im ganzen Land werden am Freitag Temperaturen jenseits der 30-Grad-Grenze gemessen. Das zeigen die Prognosen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

Vor allem in den westlichen Bundesländern, aber auch in Teilen Oberösterreichs, klettern die Tageshöchstwerte auf bis zu 34 Grad an. Auf den Hitze-Höhepunkt folgt dort im Laufe des Nachmittags auch gleich die Abkühlung. In Gebirgsregionen, also in Osttirol, gegen Abend dann auch in Nordtirol sowie in den nördlichen Teilen Vorarlbergs, kommt es zu Gewittern.

Von Salzburg und Kärnten ostwärts bleibt es sommerlich heiß, wenn auch mit vereinzelten Bewölkungen. Nur in Niederösterreich, Wien und dem Burgenland bleibt der Himmel strahlend blau.

Heißer Samstag ernuet mit Gewittern im Westen

Sehr heiß geht es am Samstagvormittag weiter, dazu scheint auch die meiste Zeit die Sonne mit österreichweiten Tageshöchsttemperaturen von 33 bis 34 Grad. Die Luftfeuchtigkeit nimmt aber eine Spur zu. Am Nachmittag entladen sich dann erneut einige Gewitterzellen in den Bergregionen des Landes. Diese Unwetter können - etwa in Tirol und Salzburg - durchaus heftig ausfallen.

Sonntag mit bis zu 36 Grad

Am Sonntag erreicht die Hitze ihren Höhepunkt. Es bleibt tagsüber in fast allen Teilen Österreichs sonnig und heiß. Die Tageshöchstwerte steigen auf bis zu 36 Grad, mancherorts auch mehr. Später entwickeln sich aber einzelne hochreichende Quellwolken und nachfolgend auch Gewitter. Diese sind örtlich weitgehend auf den Südwesten des Landes begrenzt, können aber stellenweise heftig ausfallen.

Montag bringt Gewitter

Die kommende Woche beginnt mit Abkühlung. Der Tag verläuft zunächst gebietsweise sehr heiß sowie in vielen Landesteilen zunehmend schwül und gewittrig. In den westlichen Landesteilen werden Schauer und Gewitter bereits ab dem Vormittag erwartet. Hier gehen die Temperaturen im Vergleich zum Vortag zwar zurück, die schwül-warme Luft bleibt aber belastend. Weiter im Osten scheint die Sonne vorerst länger. Im Tagesverlauf steigt aber auch hier die Neigung für lokal sehr kräftige Gewitter deutlich an. Nicht alle Regionen bekommen Gewitter ab, aber dort wo sich die Zellen entwickeln, muss mit Unwettern gerechnet werden. 

Stephan HoferQuelle: Redaktion / hos