Hamster im Greifautomat empören Chinesen
In sozialen Netzwerken machten Bilder von Hamstern die Runde, die in den Ecken solch eines Automaten kauerten. Wem das keine Gewissensbisse bereitete, der konnte versuchen, sich eines der Tiere mittels mechanischem Greifarm zu sichern. Internetnutzer in China kritisierten dies als Tierquälerei.
Reporter wurden auf den Empörungssturm aufmerksam und stellten bei einem Ortsbesuch fest, dass der Hamster-Automat inzwischen entfernt worden war. Mitarbeiter der Spielhalle hätten ihnen bestätigt, dass das Gerät abgebaut worden sei. Doch mit dem Tierschutz war es auch danach nicht weit her: An derselben Stelle wurden den Berichten zufolge stattdessen Wasserbecken mit Fischen und Schildkröten aufgestellt, die mit kleinen Netzen aus den Becken gefischt werden konnten.
Zusammenfassung
- Eine Spielhalle im Bezirk Bao'an der südchinesischen Stadt Shenzhen bot lebende Hamster als Preise in einem Greifautomaten an.
- Nach öffentlicher Empörung in sozialen Netzwerken wurde der Automat entfernt und durch Wasserbecken mit Fischen und Schildkröten ersetzt.
- Tierschützer und Internetnutzer kritisierten das Vorgehen als Tierquälerei, Mitarbeiter der Spielhalle bestätigten den Abbau des Automaten.
