Karner zu Lyman: "Sehr viele Verluste unter den russische Truppen"

03. Okt. 2022 · Lesedauer 2 min

Bei Lyman hat die Ukraine einen weiteren großen Sieg errungen. Russland habe dort "sehr viele Verluste" erlitten. Auch in der Region Cherson rücke die Ukraine in einer weiteren Offensive vor.

Auch bei der Stadt Lyman haben die ukrainischen Streitkräfte einen weiteren Sieg über die russische Armee errungen. "Es hat dort sehr viele Verluste unter den russischen Truppen und auch Gefangene gegeben", sagt Militärexperte Gerald Karner im Gespräch mit PULS 24 Anchorwoman Bianca Ambros. Die russischen Truppen versuchten zwar, der drohenden Einkesselung durch einen Rückzug zu entgehen, viele Soldaten entkamen aber nicht mehr.

Zweite Großoffensive im Süden

Abgesehen von Lyman im Osten, führt die ukrainische Armee aktuell auch in Cherson im Süden eine weitere Offensive durch. Auch dort versucht man, möglichst viel Territorium von den russischen Streitkräften zurückzuerobern und die schlechte Versorgungslage der russischen Truppen auszunutzen. Am Sonntag habe man hier große Fortschritte gemacht.

Generell hätten die ukrainischen Streitkräfte bewiesen, dass sie äußerst fähig seien, "Operationen, die weiträumig getrennt sind, zu koordinieren", meint Karner. Er prognostiziert, dass die Ukraine weiter Raumgewinne erzielen werde, da sie den russischen Truppen in der Qualität der Waffen sowie in der Ausbildung und natürlich bei der Kampfmoral überlegen sei.

Stephan HoferQuelle: Redaktion / hos