Finanzministerium warnt vor Betrugs-Mails
Zudem wird gebeten, einen E-Mail-Anhang zu öffnen. Dies sollte auf keinen Fall gemacht werden, mahnt das Finanzamt die Menschen zur Vorsicht. In dem Fall würden die Frauen und Männer auf eine gefälschte Phishing Webseite weitergeleitet werden und Schadsoftware erhalten.
"Das BMF warnt laufend vor solchen und ähnlichen Betrugsversuchen, welche über verschiedene Kommunikationskanäle wie SMS, E-Mail und Telefonanrufe erfolgen", hieß es vom Ministerium.
Offizielle Informationen erfolgen laut Angaben des Ministeriums grundsätzlich in Form von Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline-Databox zugestellt. Das Finanzministerium betonte, dass Bürgerinnen und Bürger niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen aufgefordert werden.
SMS- und E-Mail-Nachrichten mit den beschriebenen oder ähnlichen Inhalten sind daher mit großer Wahrscheinlichkeit Betrugsversuche. Niemals sollte den darin enthaltenen Anweisungen gefolgt werden oder Links oder Dateien angeklickt werden. Zudem sollten keine persönlichen Daten preisgegeben werden. Das Finanzministerium empfiehlt, derartige Nachrichten sofort zu löschen.
Zusammenfassung
- Das Finanzministerium warnt aktuell vor einer Welle gefälschter E-Mails, in denen eine angebliche Betriebsprüfung 2024 angekündigt wird, die am 15. September beginnen soll.
- In diesen Nachrichten werden Empfänger dazu aufgefordert, einen Anhang zu öffnen, was laut Finanzamt zur Weiterleitung auf eine Phishing-Webseite und zur Infektion mit Schadsoftware führen kann.
- Offizielle Mitteilungen des Finanzamts erfolgen ausschließlich per Post oder über die FinanzOnline-Databox, und niemals werden Bürgerinnen und Bürger zur Übermittlung persönlicher Daten per E-Mail aufgefordert.