APA - Austria Presse Agentur

Erneut kräftige Gewitter in Ostösterreich erwartet

28. Juli 2021 · Lesedauer 2 min

Das Wetter ist weiterhin unbeständig. Vor allem im Osten kann es erneut zu teils kräftigen Gewittern kommen. Laut ZAMG werden vereinzelt Sturmböen, Hagel und Starkregen erwartet.

Das Wetter bleibt weiterhin unbeständig. Noch ist es im Osten sonnig, doch gegen Abend hin sollen entlang der Alpennordseite bis in den Norden und Osten erneut kräftige Gewitter aufziehen. Laut der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) kann es dabei vereinzelt zu Sturmböen, Hagel und Starkregen kommen. Vor der Gewitterentwicklung weht schwacher bis mäßiger Wind. Im Süden werden von der ZAMG einzelne Schauer erwartet. Im Westen sollte es in der Nacht Großteils trocken bleiben. Die Tageshöchstwerte lieben bei 23 bis 33 Grad.

Wegen eines Kaltfrontausläufers, der über Österreich hinweg zieht, ist die Luft am Donnerstag weniger gewitteranfällig. Es werden Temperaturen bis zu 32 Grad erwartet. Doch schon am Freitag kann es wieder zu Gewittern kommen.

"Wetterlage ist festgefahren"

Am heutigen Mittwoch und am Freitag sind  "wieder schwere Gewitter möglich", sagt Michele Salmi, Meteorologe bei UBIMET. "Die Wetterlage ist leider festgefahren", erklärt er im PULS 24 Interview. "Österreich hat heuer das Pech gehabt, mitten in der Luftmassengrenze zu liegen" und diese Grenze sei schuld an den schweren Gewittern der letzten Tage. Eine "nachhaltige Pause" sei nicht in Sicht. 

Michele Salmi, Meteorologe bei UBIMET, spricht über die vielen Gewitter.

Auch die "langfristige Prognose ist nicht wirklich vielversprechend". Schon in der nächsten Woche ziehe erneut eine warme und feuchte Luftmasse aus dem Mittelmeerraum Richtung Österreich, die Gewitter verursachen können.

Oberösterreich erneut Opfer von Gewittern

In den letzten Tagen wurde vor allem Oberösterreich von schweren Gewittern getroffen. Schon Anfang der Woche waren 1.600 Feuerwehrleute in Oberösterreich im Einsatz. Auch in der Nacht auf Mittwoch wurde wieder Unwetteralarm gegeben. 55 Feuerwehren rückten mit 850 Helferinnen und Helfern zu rund 130 Einsätzen aus, wie das Landesfeuerwehrkommando berichtet. Hauptbetroffen waren Linz und die Bezirke Linz-Land, Wels-Land, Perg sowie Freistadt. Die Feuerwehrleute wurden zu Einsätzen nach Überflutungen, kleineren Vermurungen und wegen umgestürzter Bäume gerufen.

Quelle: Agenturen / Redaktion / pea