Vier Tote bei Sturm "Kristin" in Portugal
Bei Silves wurde eine Niederländerin leblos in ihrem Auto gefunden, das im Wasser versunken war. Der Sturm war am frühen Morgen mit voller Wucht auf die Küste des Urlaubslandes getroffen. Auf einer Luftwaffenbasis in Monte Real sei eine Windgeschwindigkeit von 178 Kilometern pro Stunde gemessen worden, berichtete CNN Portugal. Die Behörden riefen die Menschen besonders betroffener Regionen auf, zunächst zu Hause zu bleiben, wie die staatliche Nachrichtenagentur Lusa meldete.
Umgestürzte Bäume, starke Niederschläge teilweise als Schnee und über die Ufer getretene Flüsse legten Bahnen lahm und machten Straßen unpassierbar. Schulen mussten geschlossen bleiben und zeitweise waren bis zu einer Million Haushalte ohne Strom, wie RTP berichtete.
Der Sturm zog inzwischen Richtung Osten nach Spanien ab. Auch dort kam es wegen Schneefalls zu erheblichen Verkehrsproblemen wie etwa in Madrid. Zudem fiel Schulunterricht in Andalusien aus. An den Küsten wie auch auf Mallorca wurde vor hohem Wellengang gewarnt. Auf der beleibten Urlaubsinsel stürmte und hagelte es. Für Ibiza warnte der spanische Wetterdienst Aemet vor Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 90 Kilometer pro Stunde.
Zusammenfassung
- Durch den Sturm 'Kristin' kamen in Portugal mindestens vier Menschen ums Leben, darunter ein Autofahrer nördlich von Lissabon und eine Niederländerin bei Silves, deren Auto im Wasser versank.
- Auf einer Luftwaffenbasis in Monte Real wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 178 Kilometern pro Stunde gemessen, und zeitweise waren bis zu einer Million Haushalte ohne Strom.
- Der Sturm zog weiter nach Spanien, sorgte dort für erhebliche Verkehrsprobleme, Schulschließungen und Böen mit bis zu 90 Kilometern pro Stunde auf Ibiza.
