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Depeche-Mode-Musiker Gore: Die Pandemie hat mich verändert

Unter Menschen zu sein fällt Depeche-Mode-Musiker Martin Gore (61) seit der Corona-Pandemie schwerer. "Ich denke, dass die Pandemie mich definitiv verändert hat, wie viele andere Menschen auch. Man war so daran gewöhnt, zu Hause zu sein und nirgendwo hinzugehen. Es ist ein bisschen wie ein Kampf, wieder in die Welt hinauszugehen, und sich wieder Menschen zu stellen", sagte er in Berlin.

Sänger Dave Gahan und er kündigten dort das neue Depeche-Mode-Album "Memento Mori" und eine Tournee für nächstes Jahr an. Es war der erste öffentliche Auftritt nach dem Tod von Band-Mitgründer Andrew Fletcher. Dieser war im Mai überraschend im Alter von 60 Jahren gestorben.

Nach Fletchers Tod und der Pandemie habe es ihm geholfen, wieder zu arbeiten, sagte Gore. Nach der langen Zeit des Rumsitzens zu Hause hätten er und Dave einfach wieder etwas tun wollen: "Es fühlte sich gut an, tatsächlich wieder etwas zu machen."

Er habe allerdings auch manche Vorteile während der Zeit der Corona-Pandemie genossen, sagte Gore. "Es war erstaunlich, die ganze Zeit zu Hause mit meiner Familie, meiner Frau und meinen zwei kleinen Kindern zu verbringen. Sie haben mir geholfen, da durchzukommen."

ribbon Zusammenfassung
  • Unter Menschen zu sein fällt Depeche-Mode-Musiker Martin Gore (61) seit der Corona-Pandemie schwerer.
  • Man war so daran gewöhnt, zu Hause zu sein und nirgendwo hinzugehen.
  • Nach Fletchers Tod und der Pandemie habe es ihm geholfen, wieder zu arbeiten, sagte Gore.
  • Nach der langen Zeit des Rumsitzens zu Hause hätten er und Dave einfach wieder etwas tun wollen: "Es fühlte sich gut an, tatsächlich wieder etwas zu machen."