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Corona-Maßnahmengegner demonstrierten in Wien

26. Okt 2021 · Lesedauer 2 min

Der Nationalfeiertag am Dienstag hat auch die Gegner der Coronamaßnahmen wieder auf den Plan gerufen.

Im Wiener Resselpark vor der Karlskirche demonstrierten mehr als 2.000 Personen nach einem Marsch Richtung Innenstadt. Aber auch an anderen Stellen in der Stadt gab es kleinere Versammlungen. Ausschreitungen oder andere Vorfälle gab es bis zum Nachmittag keine.

Laut Polizei waren rund 1.700 Teilnehmer gegen 14 Uhr auf den Karlsplatz gezogen, allerdings kamen noch etliche Teilnehmer im Laufe der Zeit hinzu. Geschwenkt wurden am Nationalfeiertag sowohl österreichische als auch deutsche Flaggen. Auch einige Vertreter der Neonazi-Szene nahmen in einschlägiger Kleidung an der Demonstration teil.

Keine Politikerreden

Aus Lautsprechern ertönte der FPÖ-Wahlkampf-Klassiker "Immer wieder Österreich" von John Otti, auch eine Variation der Bundeshymne wurde lautstark intoniert. Unterbrochen wurden die musikalischen Beiträge von Reden der Organisatoren, Politikerreden - etwa durch FPÖ-Chef Herbert Kickl - gab es allerdings keine. Aus der FPÖ hieß es, dass dies auch nicht geplant sei.

Auch andernorts hatten sich schon zuvor Corona-Demonstranten versammelt, unter anderem im Inneren Burghof nicht unweit der "Impfburg" von Bundespräsident Alexander Van der Bellen. In der Nähe des Museumsquartiers hatte die Liste MFG, die in Oberösterreich in den Landtag eingezogen war, einen Stand aufgebaut.

Quelle: Agenturen / koa