Eybl: Viel zu warme Temperaturen bereiten "Sorgenfalten"

12. Jan. 2023 · Lesedauer 2 min

Wer derzeit einen Fuß vor die Tür macht, merkt womöglich, dass es ungewöhnlich warm für die Jahreszeit ist. Derzeit wird ein Wetterrekord nach dem anderen gebrochen und ein besonders kalter Wintereinbruch steht in nächster Zeit auch nicht bevor.

Anfang der Woche machte Meteorologin Caroline Eybl den Ski- und Schneefans eine Freude: Sie verkündete nämlich weiße Berge und Skipisten. Auch für die kommende Woche wird Schnee auf den Bergen vorhergesagt, doch die hohen Temperaturen in Teilen Österreichs bleiben. Das Flachland muss weiterhin mit äußert milden Temperaturen rechnen und wird "grün oder braun bleiben".

Österreich im Hochwinter?

Eigentlich befindet sich Österreich im Hochwinter und damit in der kältesten Zeit des Jahres. Ein Blick auf das Thermometer lässt das jedoch anzweifeln. Jeden Tag findet man Temperaturen im zweistelligen Bereich, so Eybl. Auch neue Temperaturrekorde wurden schon geknackt, der erste gleich zu Neujahr. 

Am Dienstag wurde eine europaweite Klimastatistik veröffentlicht und diese bestätigte, was man wohl jeder fühlt: Es ist zu warm. Der vergangene Dezember war einer der wärmsten der Messgeschichte und die letzten zwei Jännerwochen legen nochmal einen obendrauf, sagt Eybl. Sie rechnet damit, dass der Jänner temperaturmäßig sogar noch höher ausfallen werde. 

Nicht nur der Winter ist viel zu warm: Auch der vergangene Sommer war der wärmste je gemessene in Europa.

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Diese zu warmen Tage verursschen Sorgenfalten auf der Stirn der Meteorologin. Weil "ein Rekord nach dem anderen purzelt", komme man gar nicht mehr heraus aus den Statistiken und dem Rekorde-suchen, so Eybl.

Astrid PozarekQuelle: Redaktion / poz