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Baukran stürzt in Thailand auf Zug, mindestens 30 Tote

14. Jan. 2026 · Lesedauer 2 min

Nach dem Zugsunglück in Thailand steigt die Opferzahl: Nach Behördenangaben vom Mittwoch kamen mindestens 30 Menschen ums Leben, Dutzende wurden schwer verletzt. Unterdessen dürfte sich langsam Klarheit zum Unfallhergang manifestieren. Demnach dürfte ein Konstruktionskran auf den Zug gestürzt sein, nicht - wie ursprünglich kolportiert - der Zug gegen den bereits umgestürzten Kran gerast sein. Der Kran traf zwei Waggons, der Zug entgleiste und fing Feuer.

Der Stahlkran wurde für den Gleisbau eingesetzt. Das Unglück ereignete sich im Bezirk Sikhio in der Provinz Nakhon Ratchasima, etwa 230 Kilometer nordöstlich von Bangkok.

Mehrere Einsatzteams wurden umgehend zum Unfallort entsandt, um den Opfern zu helfen und Verletzte aus dem Wrack zu befreien. Die Retter waren unter anderem mit hydraulischen Schneidgeräten und Löschfahrzeugen im Einsatz. Mehr als 20 Verletzte sollen in kritischem Zustand sein. In den Trümmern würden zudem weitere Todesopfer befürchtet, hieß es.

Nach Angaben des staatlichen Bahnbetreibers (SRT) war der Zug mit drei Waggons von der Hauptstadt Bangkok nach Ubon Ratchathani im Nordosten von Thailand unterwegs. An Bord sollen sich 195 Menschen befunden haben, darunter Passagiere und Personal. Transportminister Phiphat Ratchakitprakarn ordnete eine Untersuchung an.

Der Kran war Teil eines großen Bauprojekts - der thailändisch-chinesischen Hochgeschwindigkeitsstrecke (HGV), die Thailand in Zukunft über Laos mit China verbinden soll. Warum der Kran umstürzte, wird noch untersucht.

Zusammenfassung
  • Mindestens 30 Menschen kamen ums Leben, als im Bezirk Sikhio in der thailändischen Provinz Nakhon Ratchasima ein Baukran auf einen Zug stürzte und zwei Waggons traf.
  • Der Zug war mit drei Waggons und insgesamt 195 Menschen – Passagiere und Personal – von Bangkok nach Ubon Ratchathani unterwegs, als das Unglück passierte.
  • Über 20 der zahlreichen Verletzten befinden sich in kritischem Zustand, während Einsatzkräfte weiterhin in den Trümmern nach weiteren Opfern suchen; die Ursache für das Umstürzen des Krans ist noch unklar.