Szekeres für dritten Stich: Pfizer-Impfschutz lässt nach fünf bis sechs Monaten nach

13. Sept 2021 · Lesedauer 2 min

Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres räumt im Interview mit PULS 24 Anchorwoman Sabine Loho mit Impfmythen auf und wünscht sich strengere Maßnahmen. Er drängt auch auf eine Impfauffrischung.

Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres spricht sich im Newsroom LIVE für eine dritte Auffrischungsimpfung aus. "Wir wissen aus Israel, dass der Impfschutz von Biontech/Pfizer nach fünf bis sechs Monaten nachlässt", sagt er. Deshalb sollte jetzt auch bald beim Gesundheitspersonal der dritte Stich gesetzt werden.

Gleichzeitig räumte Szekeres mit Impfmythen über die Wirksamkeit der Impfung auf: "Die Erfahrung mit der Impfung besteht und die Impfung ist wirksam", so der Ärztekammer-Chef. Auf den Intensivstationen seien fast keine Menschen, die geimpft seien, betont Szekeres. "Wenn man ungeimpft ist, hat man ein Risiko schwer zu erkranken. Wenn man geimpft ist, ist das Risiko minimal."

Angesprochen auf den geplanten Drei-Stufen-Plan der Regierung zeigt sich Szekeres eher unterwältigt: "Ich wäre ambitionierter und schneller mit den Maßnahmen", meint er. Grundsätzlich seien die Maßnahmen zu begrüßen, besonders eine FPP2-Maskenpflicht.

Die niedergelassene Ärzteschaft sei bestens ausgerüstet und ausgestattet, um zu impfen und Menschen, die Bedenken oder Sorgen haben, aufzuklären. "In der Regel gibt es wenig Einschränkungen, was die Möglichkeit der Impfung betrifft", betont Szekeres. Er empfehle grundsätzlich immer die Impfung.

Stephan HoferQuelle: Redaktion / hos