240 zusätzliche Feuerwehreinsätze in Wien
So kam es bei allen Bussen und Straßenbahnlinien zu Verspätungen. Verzögerungen gab es auch bei den U-Bahn-Linien. Seit den Nachtstunden waren mehr als 200 zusätzliche Mitarbeiter mit 80 Räum- und Streufahrzeugen im Einsatz, informierten die Wiener Linien. Die winterlichen Bedingungen auf den Straßen machten es auf manchen Linien nicht möglich, den Betrieb wie gewohnt aufrecht zu halten. Fahrgästen wurde geraten, sich vor Fahrtantritt über etwaige Verzögerungen zu informieren und mehr Zeit einzuplanen.
Bei der Feuerwehr waren vorübergehend alle verfügbaren Einsatzkräfte unterwegs. Einige wurden für Brand- und Menschenrettung zurückgehalten. In den frühen Morgenstunden nahmen die Notrufe zu, berichtete der Sprecher. Um 7.30 Uhr wurde erhöhte Einsatzbereitschaft ausgerufen, Einsätze wurden von den Teams hintereinander abgearbeitet, ohne dass zwischendurch wieder eingerückt wurde. Unterstützt wurden die Feuerwehrleute vom Katastrophenhilfsdienst sowie den Freiwilligen Feuerwehren Breitenlee und Süßenbrunn. "Wir ersuchen, den Notruf nicht wegen kleinerer Äste, die keine Gefahr darstellen, zu wählen", sagte Figerl. Aufgrund der sinkenden Einsatzzahlen wurde die erhöhte Einsatzbereitschaft inzwischen beendet, erläuterte er am späten Nachmittag auf APA-Anfrage.
Zusammenfassung
- Der Wintereinbruch in Wien führte von Donnerstagabend bis Freitagnachmittag zu 240 zusätzlichen Feuerwehreinsätzen, hauptsächlich wegen umgestürzter Bäume, loser Äste und Verkehrsproblemen.
- Bei allen Bus-, Straßenbahn- und U-Bahn-Linien kam es zu Verspätungen, während mehr als 200 zusätzliche Mitarbeiter mit 80 Räum- und Streufahrzeugen für die Wiener Linien im Einsatz waren.
- Die Feuerwehr war zeitweise mit allen verfügbaren Kräften im Dauereinsatz, rief um 7:30 Uhr erhöhte Einsatzbereitschaft aus und wurde dabei vom Katastrophenhilfsdienst sowie Freiwilligen Feuerwehren unterstützt.
