Wie der Handel die 2G-Regel kontrollieren will

07. Jan 2022 · Lesedauer 2 min

Der Geschäftsführer des Handelsverband, Rainer Will, kündigt an, dass man auch Ausweise kontrollieren wolle. Kontrolliert werden soll "spätestens an der Kassa".

Damit man offen halten kann, nehme man nun auch die Kontrollen der 2G-Pflicht im Handel in Kauf, so Rainer Will vom Handelsverband. Es sei "bedauerlich", dass man nicht für alle Menschen da sein könne, aber man werde das umsetzen, sagt Will. 

Der Handel hat sich lange gewehrt, die 2G-Regel zu kontrollieren. Am Donnerstag nahm Bundeskanzler Karl Nehammer die Sparte aber in die Pflicht. Bereits ab dem 10. Jänner soll es zu einer "Aktion scharf" bei 2G-Kontrollen kommen. Ab dem 11. Jänner folgt dann eine Kontrollpflicht im Handel. 

Mehr dazu:

Die Kontrollen im Handel müssen "ehestmöglich" erfolgen - spätestens an der Kassa muss der 2G-Status erfasst werden, so Will. Dass Kontrollen im Handel am Eingang nicht möglich seien, dabei bleibt der Handelsverband. Will betont aber: Man müsse differenzieren - im Handel würden sich wenige anstecken, es wird nicht eng aneinander getrunken und die Aufenthaltsdauer sei kurz. 

Will kündigt Ausweiskontrollen an

Geprüft werde nun, ob die 2G-Nachweise an den Kassen gescannt werden können. Jedenfalls sollen aber Ausweise kontrolliert werden, so Will. Der Handelsverband spricht sich gegen den Vorschlag der Wirtschaftskammer aus, Bänder zu verteilen - das sei wenig praktikabel, weil etwa in Einkaufszentren auf Geschäfte des täglichen Bedarfs seien, wo ja auch Ungeimpfte hindürfen.

Quelle: Redaktion / koa