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VW-Chef Herbert Diess fordert Ende von Sprit-Subventionen

28. Sept 2021 · Lesedauer 1 min

Nach der Bundestagswahl in Deutschland legt Herbert Diess, Vorstands-Vorsitzender des Volkswagen-Konzerns, einen Zehn-Punkte-Plan vor.

Auf den ersten Blick sind die zehn Forderungen, die VW-Vorstandsvorsitzender Herbert Diess vorlegt, überraschend. "Die Tatsache, dass klimapolitische Reformen und die Modernisierung und Digitalisierung weit oben auf der Agenda stehen, ist eine gute Basis für die Koalitionsverhandlungen", schreibt Diess auf Twitter, bevor die Forderungen folgen.

Der Preis für eine Tonne CO2 soll bereits ab 2024 65 Euro betragen, denn "nur spürbare Maßnahmen bringen die Dekarbonisierung voran", schreibt Diess beispielsweise. Subventionen für fossile Kraftstoffe sollen beendet, der Ausstieg aus der Kohle vorgezogen werden. Die Ladeinfrastruktur für Elektro-Fahrzeuge soll genauso wie 5G massiv ausgebaut, für das Schnellladen verpflichtende Ziele vorgegeben werden.

Diess selbst möchte lieber den "Wandel" mitgestalten, "als einer Entwicklung hinterherzulaufen", sagte er etwa vergangen Oktober. Ganz ohne Eigennutz kommt die Forderung natürlich dennoch nicht. VW bereitet sich auf den Umstieg auf alternative Antriebe vor, vergangenes Jahr gab der Konzern u.a. bekannt, die Investitionen in Zukunftstechnologien auf 73 Milliarden Euro aufzustocken – für die kommenden fünf Jahre.

Quelle: Redaktion / moe