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VSV-Stürmer Collins nach Bandencheck ins Krankenhaus nach Villach überstellt

12. März 2022 · Lesedauer 2 min

VSV-Stürmer Chris Collins wird nach seinem im ICE-Viertelfinale am Freitag in Ljubljana erlittenen Bandencheck aktuell im LKH Villach stationär behandelt. Dorthin sei der 29-jährige Kanadier in der Nacht überstellt worden, gab die Eishockey-Liga am Samstag bekannt.

Erste Untersuchungen hätten die Befürchtungen einer schweren Oberkörperverletzung vorerst nicht bestätigt. Eine gänzliche Entwarnung könne in diesem Zusammenhang aber noch nicht gegeben werden, hieß es vom VSV.

Minutenlang ohne Bewusstsein

Collins war zu Beginn des Schlussdrittels gegen die Bande gecheckt worden, lag laut Ligaangaben danach mehrere Minuten bewusstlos auf dem Eis. Der Erstversorgung in der Arena folgte der sofortige Abtransport ins Krankenhaus von Ljubljana. Für Samstag sowie Anfang kommender Woche seien weitere medizinische Checks angesetzt, teilte der VSV mit. Danach soll endgültige Klarheit über den Grad der Verletzung herrschen.

Das International Player Safety Committee (PSC) entschied laut ICE-Angaben nach Durchsicht der Bilder, keine ergänzende Strafe auszusprechen. Der VSV gewann die Partie 4:3 und glich in der "best of seven"-Serie auf 1:1 aus. Spiel drei geht am Sonntag (17.30 Uhr) in Villach über die Bühne. "Wir wollen für Chris gewinnen und in der Serie mit 2:1 in Führung gehen", sagte VSV-Topscorer Scott Kosmachuk über seinen Landsmann. "Es wird sicherlich wieder ein sehr emotionales, hartes Match werden."

Quelle: Agenturen / Redaktion / lam