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Überraschendes Karriereende von Hartberg-Goalie Swete

13. Jan. 2023 · Lesedauer 2 min

Fußball-Bundesligist TSV Hartberg muss fortan auf seinen Tormann und Kapitän Rene Swete verzichten.

Der 32-Jährige beendet unerwartet mit sofortiger Wirkung seine Karriere, wie der Club am Freitag mitteilte. Der gebürtige Wiener absolvierte seit seiner Verpflichtung im Jänner 2017 auf dem Weg von der Regionalliga in die Bundesliga 179 Pflichtspiele für Hartberg. Seit Sommer 2019 war er Kapitän der Steirer, die Anfang Dezember Markus Schopp als neuen Trainer installiert haben.

Swete: "Es ist einfach genug"

"Dieser Entschluss ist schon über einen längeren Zeitraum in mir gereift", wurde Swete in einer Vereinsaussendung zitiert. Er habe in Hartberg eine schöne Zeit mit einigen Erfolge erlebt. "Aber trotz allem war es auch eine sehr kräfteraubende Zeit, weil mir der TSV Hartberg auch sehr am Herzen liegt. In weiterer Folge haben sich dann auch die körperlichen 'Wehwehchen' gemehrt, was für mich auch ein Zeichen meines Körpers ist, dass es jetzt einfach genug ist und dass es Zeit ist für ein neues Kapitel wo ich meine eigenen Ideen einbringen, Dinge mitgestalten und weiterentwickeln kann", erläuterte Swete und bedankte sich bei seinem nunmehrigen Ex-Club.

Damit hat Hartberg nicht gerechnet 

Vereinsobmann Erich Korherr bedauerte den unerwarteten Schritt. "Die Nachricht von Rene überraschte mich natürlich auch und kam unerwartet", meinte Korherr. Mit Swete verlieren man einen absoluten Führungsspieler. "Rene war den ganzen Hartberger Weg dabei, gemeinsam haben wir große Erfolge gefeiert und die gesamte TSV-Familie ist dankbar für diese wunderschöne Zeit."

Auch Schopp würdigte die Verdienste des langjährigen Leistungsträgers. "Mit dem Abgang von Rene Swete verliert der TSV ein prägendes Gesicht", betonte der Neo-Coach. Swete habe maßgeblichen Anteil am Aufstieg und der Weiterentwicklung des Vereins gehabt. Er wünsche ihm nur das Beste und hoffe, dass Swete dem Verein in irgendeiner Form erhalten bleibe.

Club-Präsidentin Brigitte Annerl schloss sich den Lobeshymnen an und zollte der Entscheidung Respekt. "Den Entschluss seine aktive Profikarriere zu beenden, hat sich Rene sicher nicht leicht gemacht, aber wohl begründet. Schweren Herzens müssen wir diesem menschlich nachvollziehbaren Wunsch entsprechen."

Quelle: Agenturen / Redaktion / tgo