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Tennis: Thiem verliert Viertelfinale in Baastad

15. Juli 2022 · Lesedauer 2 min

Ende für Dominic Thiem im Baastad-Viertelfinale. Nach zwei gewonnen Spielen folgte ein Drei-Satz-Aus gegen den Argentinier Sebastian Baez.

Der Erfolgslauf von Dominic Thiem beim ATP250-Turnier in Baastad ist im Viertelfinale zu Ende gegangen. Der Niederösterreicher musste sich am Freitag dem 21-jährigen Argentinier Sebastian Baez, in der Weltrangliste auf Platz 34, nach langem Kampf knapp mit 2:6,7:6(5),4:6 geschlagen geben. In den Tagen zuvor hatte Thiem beim Sandplatzturnier in Schweden seine ersten beiden Siege auf der Tour seit 14 Monaten gefeiert.

Verbesserung im ATP-Ranking 

Im ATP-Ranking wird sich Thiem von Platz 339 um etwa 100 Ränge verbessern. Zum Auftakt in Baastad hatte der Lichtenwörther den Finnen Emil Ruusuvuori (ATP-43.) besiegt, im Achtelfinale rang der ehemalige Weltranglistendritte den Top-20-Spieler Roberto Bautista Agut aus Spanien ebenfalls in drei Sätzen nieder. Seit dem ATP Masters in Madrid im Mai 2021, als er bis ins Halbfinale vorgestoßen war, und der darauf folgenden langwierigen Handgelenksverletzung hatte Thiem keine zwei Matches in Folge gewonnen.

Hartes Match

Gegen den an Nummer acht gesetzten Baez verlor Thiem direkt sein erstes Aufschlagspiel und geriet schnell mit 0:3 in Rückstand. Zu viele Eigenfehler machten dem früheren US-Open-Sieger das Leben schwer, immer wieder musste er weitere Breakbälle abwehren. Hin und wieder glänzte Thiem zwar mit wuchtigen Schlägen, doch Baez stellte mit seinem zweiten Break auf 6:2.

Im zweiten Satz erspielte sich Thiem beim Stand von 1:1 seine ersten drei Breakbälle, der Sieger des Estoril-Turniers wehrte aber alle drei Chancen ab. Kurz darauf machte es Thiem besser und stellte auf 3:2. Doch direkt bei seinem nächsten Service hatte Thiem mit drei Netzrollern Pech und kassierte das Re-Break. Nachdem er bei 4:5 einen Matchball abwehrte, behielt der 28-Jährige im anschließenden Tiebreak die Nerven.

Baez machte es im Entscheidungssatz allerdings wieder besser, ihm gelang in einem Match auf Augenhöhe das entscheidende Break zum 3:2. Nach 2:49 Stunden verwandelte der Argentinier seinen zweiten Matchball.

Jan ForoboskoQuelle: Redaktion / foj