APA/APA (AFP)/JUNG YEON-JE

Österreichs Filmkritiker küren "Parasite" zum besten Film

Österreichs Filmkritiker haben - coronabedingt nur virtuell - zum 17. Mal die besten Kinowerke des Jahres ausgezeichnet. Zum besten Film 2019 wurde von den 66 beteiligten Journalisten die südkoreanische Sozialparabel "Parasite" von Regisseur Bong Joon-ho gekürt. Der Preis des besten österreichischen Films ging indes an das Prostituiertenporträt "Joy" von Sudabeh Mortezai.

Österreichs Filmkritiker haben - coronabedingt nur virtuell - zum 17. Mal die besten Kinowerke des Jahres ausgezeichnet. Zum besten Film 2019 wurde von den 66 beteiligten Journalisten die südkoreanische Sozialparabel "Parasite" von Regisseur Bong Joon-ho gekürt. Der Preis des besten österreichischen Films ging indes an das Prostituiertenporträt "Joy" von Sudabeh Mortezai.

Das Siegertrio komplettiert Thomas Heises langes Leinwandessay "Heimat ist ein Raum aus Zeit", der die Trophäe des besten Dokumentarfilms 2019 einheimsen konnte. Am Votum für die "Papierener Gustl" genannte Auszeichnung beteiligten sich heuer 66 österreichische Filmjournalisten aus allen Medienbereichen. Dabei standen 438 in den heimischen Kinos 2019 angelaufene Filme zur Auswahl.

Der Papierene Gustl ist dabei eine symbolische Auszeichnung, die an die österreichischen Filmverleiher geht. Als Symbolfigur wurde eine Karikatur des amerikanischen Stummfilm-Regisseurs Malcolm St. Clair verwendet, dessen Bild auf der "Gustl-Urkunde" abgebildet ist.

ribbon Zusammenfassung
  • Österreichs Filmkritiker haben - coronabedingt nur virtuell - zum 17. Mal die besten Kinowerke des Jahres ausgezeichnet.
  • Zum besten Film 2019 wurde von den 66 beteiligten Journalisten die südkoreanische Sozialparabel "Parasite" von Regisseur Bong Joon-ho gekürt.
  • Der Preis des besten österreichischen Films ging indes an das Prostituiertenporträt "Joy" von Sudabeh Mortezai.