APA - Austria Presse Agentur

Salzburgs Tormaschine soll daheim gegen WAC wieder anlaufen

19. Juni 2020 · Lesedauer 3 min

Red Bull Salzburg will sich vom 0:0 am Mittwoch in Wolfsberg nicht außer Tritt bringen lassen. Am Sonntag (17.00) ist der Vierte WAC in Wals-Siezenheim zu Gast. Der Fünf-Punkte-Vorsprung auf Verfolger Rapid soll gehalten werden. Die Wiener wollen wie am Mittwoch gegen Hartberg (17.00) siegreich bleiben. Der drittplatzierte LASK hofft darauf, Sturm Graz (19.30) wieder in die Schranken zu weisen.

Red Bull Salzburg will sich vom 0:0 am Mittwoch in Wolfsberg nicht außer Tritt bringen lassen. Am Sonntag (17.00) ist der Vierte WAC in Wals-Siezenheim zu Gast. Der Fünf-Punkte-Vorsprung auf Verfolger Rapid soll gehalten werden. Die Wiener wollen wie am Mittwoch gegen Hartberg (17.00) siegreich bleiben. Der drittplatzierte LASK hofft darauf, Sturm Graz (19.30) wieder in die Schranken zu weisen.

"Die Form der Jungs stimmt, alle sind bereit", versicherte Salzburg-Trainer Jesse Marsch. "Wir gehen mit Vollgas in die restlichen Spiele." Drei der nächsten vier Partien tragen die "Bullen" zu Hause aus - einzig der Showdown gegen Rapid am kommenden Mittwoch steigt in Hütteldorf. Dafür will man das Selbstvertrauen auf dem Weg zum siebenten Meistertitel in Serie noch einmal mit Toren aufbessern.

Zu Hause haben die Mozartstädter gegen den WAC in 15 Ligapartien noch nie verloren. Geht es nach WAC-Trainer Ferdinand Feldhofer soll sich das am Wochenende ändern. "An einem guten Tag können wir jeden schlagen, diese Überzeugung habe ich zu 100 Prozent", betonte der Ex-Abwehrspieler. Sein vier Partien siegloses Team hat nur einen Zähler Rückstand auf den LASK und damit verbundenen Fixplatz in der Europa-League-Gruppenphase.

Mehr wird wohl nicht mehr drinnen sein, Rapid hat man mit einem Rückstand von acht Zählern mittlerweile aus den Augen verloren. Die Hütteldorfer peilen nach dem 1:0 in der Steiermark gegen den TSV den fünften Sieg in der Liga in Folge an. "Wir wissen, dass die Steirer immer gefährlich sein können. Wenn wir fokussiert sind und unsere Aufgaben erfüllen, sind wir qualitativ besser als unsere Gäste, doch werden sie keinesfalls unterschätzen", erklärte Rapid-Coach Dietmar Kühbauer.

Sein Team, dem auch die angeschlagenen Taxiarchis Fountas und Kelvin Arase fehlen könnte, wartet nach drei vergeblichen Versuchen noch immer auf einen Liga-Heimsieg gegen die Hartberger. "Mir ist egal, wer bei Rapid spielt. Sie haben einen Kader, der mit unserem Kader nicht vergleichbar ist. Wenn ich so viele Verletzte hätte, müssten meine Co-Trainer spielen", schilderte TSV-Trainer Markus Schopp. Seine Elf will den fünften Platz erfolgreich verteidigen.

Der Sechste Sturm ist neuerlich gegen den LASK gefordert und hat nach dem 0:4 etwas gutzumachen. "Wir müssen ziemlich alles anders machen. Wenn wir gemessen an unserem Saisondurchschnitt nur normal spielen, wird es sicher nicht reichen", ist sich Sturm-Co-Trainer Nikon El Maestro bewusst. Die Grazer haben in den vergangenen elf Spielen nur zwei Siege eingefahren. Den Linzern gelang demgegenüber zuletzt einen Befreiungsschlag. "Wir sind jetzt im Angriffsmodus und wollen nachlegen", tönte LASK-Trainer Valerien Ismael nach dem ersten Erfolg seit 8. März. Die Oberösterreicher liegen einen Punkt vor dem Vierten WAC und sieben Zähler hinter Rapid.

Quelle: Agenturen