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Ski

Nach Sturz: Saison-Aus für schwer verletzte Liensberger

Heute, 13:50 · Lesedauer 1 min

Für die Vorarlbergerin Katharina Liensberger ist der Traum von der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Mailand/Cortina vorbei.

Die 28-jährige Skirennläuferin zog sich am Freitag in St. Michael/Lungau beim Riesentorlauftraining des ÖSV-Technikteams in Vorbereitung auf den Kranjska-Gora-Weltcup bei einem Sturz schwere Blessuren im rechten Knie zu.

In der Klinik Hochrum bei Innsbruck wurden eine Fraktur des Schienbeinkopfs, ein Meniskus- und ein Innenbandriss diagnostiziert.

Operation notwendig

Die Operation wurde noch für (den heutigen) Freitag angesetzt, auf jeden Fall bedeutet das auch das Saisonende für die Slalom-WM-Dritte von Saalbach-Hinterglemm.

Liensberger wäre am Wochenende sowohl im Riesentorlauf wie auch im Slalom zum Einsatz gekommen. Im bisherigen Saisonverlauf hatte die Slalom-Weltmeisterin 2021 mit Slalom-Rang vier am Sonntag auf dem Semmering ihr bestes Ergebnis erreicht.

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Zusammenfassung
  • Katharina Liensberger zog sich beim Riesentorlauftraining in St. Michael/Lungau schwere Knieverletzungen zu, darunter eine Fraktur des Schienbeinkopfs, einen Meniskusriss und einen Innenbandriss.
  • Die 28-Jährige wurde noch am Freitag in der Klinik Hochrum bei Innsbruck operiert, womit für sie das Saison-Aus und das Verpassen der Olympischen Spiele in Mailand/Cortina feststehen.
  • Im bisherigen Saisonverlauf erreichte Liensberger als bestes Ergebnis einen vierten Platz im Slalom am Semmering und hätte am Wochenende sowohl im Riesentorlauf als auch im Slalom starten sollen.