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NFL: Die Highlights von Week 14

13. Dez. 2022 · Lesedauer 4 min

San Francisco 49ers Rookie-QB "Mr.Irrelevant" Brock Purdy zerstört Tom Bradys Buccaneers, die Philadelphia Eagles qualifizieren sich als erstes Team für die Playoffs und der Aufwärtstrend der Detroit Lions nimmt kein Ende.

Alle Highlights von Woche 14 der National Football League.

Los Angeles Rams vs. Las Vegas Raiders 17:16 (3:10, 0:3, 0:0, 14:3)

Was für ein Comeback. QB Baker Mayfield lief nur zwei Tage nach seiner Verpflichtung gegen die Raiders auf und führte die Rams zu einem Comeback-Sieg im letzten Viertel. In den letzten drei Minuten konnten die Rams so einen 13 Punkte-Vorsprung der Raiders umdrehen. Bereits zum vierten Mal gelang es den Raiders in dieser Saison nicht, einen 13 Punkte-Vorsprung über die Zeit bringen.

Auf der Gegenseite lief Devante Adams wie gewohnt zur Bestform auf. Vor der Pause erzielte er gleich zwei Big Plays. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 24 und 24,1 Prozent schlug er beide Male Star-Cornerback Jalen Ramsey - der hatte laut NFL Next Gen Stats zuvor seit Woche sieben 2020 keinen Pass mit einer Wahrscheinlichkeit von unter 25 Prozent mehr zugelassen.

New York Gians vs. Philadelphia Eagles 22:48 (0:7, 7:17, 7:10, 8:14)

Die Philadelphia Eagles haben mit dem Sieg über die Giants als erste Mannschaft in der NFL den Sprung in die Play-offs fixiert. Das Team um Quarterback Jalen Hurts feierte am Sonntag beim 48:22-Auswärtserfolg bei den New York Giants ihren zwölften Saisonsieg im 13. Spiel und sind bei noch vier ausstehenden Runden im Grunddurchgang das beste Team der Liga. Die Giants hingegen sind seit nun vier Spielen sieglos und verschlechtern sich auf eine Bilanz von 7-5-1.

Wieder einmal war Eagles Quarterback Jalen Hurts der überragende Mann am Feld. Er warf 217 Yards, davon zwei Touchdowns und lief selbst 77 Yards, davon sogar einmal in die Endzone. Auf der Gegenseite kam Giants-QB Daniel Jones gar nicht ins Spiel. Er wurde sieben Mal gesackt und schmiss nur einen Touchdown.

San Francisco 49ers vs. Tampa Bay Buccaneers 35:7 (7:0, 21:0, 7:7, 0:0)

Die Schlagzeilen in den US-Sportmedien beherrschte am Sonntag "Mr.Irrelevant". Der Rookie-Quarterback der San Francisco 49ers, Brock Purdy, gewann bei seinem Startelf-Debüt gegen die von NFL-Legende Tom Brady angeführten Tampa Bay Buccaneers klar mit 35:7. Der letzte Draft Pick, er wurde heuer an Stelle 262 gedraftet, warf dabei zwei Touchdown-Pässe (16/21 Passes, 185 Yards) und lief einmal selber in die Endzone. Tom Brady warf zwar gute 253 Yards, aber sein Team konnte dies gegen eine starke 49ers-Defense nicht in Zählbares ummünzen.

Bereits bevor es in die Pause ging, führte San Francisco 28:0. San Francisco kann sich dadurch mit einem Sieg am Donnerstag gegen die Seattle Seahawks einen Play-off-Platz sichern. Tampa Bay hingegen hat durch die Niederlage mit 6-7 eine negative Bilanz, führen aber weiterhin die NFC South an. 

Denver Broncos vs. Kansas City Chiefs 28:34 (0:6, 14:21, 7:7, 0:7)

Des einen Leid ist des anderen Freud. Während die Broncos mit der Niederlage gegen die Chiefs keine Chance mehr auf den Einzug in die Playoffs haben, kann Kansas City nach der Niederlage gegen die Bengals voriger Woche wieder auf die Erfolgsspur finden. Mit einer Bilanz von 10-3 sind die Chancen auf das Playoff sehr groß.

Star-QB Patrick Mahomes zeigte sich von beiden Seiten: Er warf zwar drei Interceptions, aber auch starke 352 Passing-Yards und drei Touchdowns. Broncos-Quarterback Russell Wilson verbuchte 247 Yards, drei Touchdown-Pässe und eine Interception, musste aber später wegen Verdacht auf eine Gehirnerschütterung aus dem Spiel genommen werden. Zu den auffälligsten Spielern der Chiefs zählte Jerick McKinnon, der Pässe für 112 Yards und zwei Touchdowns fing. Die Defense hatte mit sechs Sacks ebenfalls großen Anteil am Sieg.

Detroit Lions vs. Minnesota Vikings 34:24 (7:7, 7:0, 7:6, 13:10)

Desaströs starteten die Detroits Lions in die Saison. Mit dem Sieg über die Vikings haben die Lions aber jetzt fünf der letzten sechs Spiele gewonnen und halten nun bei einer Bilanz von 6-7. Auch die Vikings aus Minnesota (10-3) bekamen den Aufwärtstrend zu spüren.  Es war ein Spiel, dass von starken Quarterback-Leistungen geprägt war. Lions QB Jared Goff lieferte 330 Passing-Yards ab, davon drei Touchdown-Pässe und kein Turnover. Kirk Cousins kam auf der Gegenseite auf starke 425 Yards und zwei Touchdowns.

Arizona Cardinals vs. New England Patriots 13:27 (0:0, 13:10, 0:10, 0:7)

Der Erfolg der Patriots über die Cardinals wurde von einem tragischen Ereignis überschattet: Arizona-QB Kyler Murray ging früh und ohne Fremdeinwirkung zu Boden. Eine gröbere Knieverletzung wird vermutet. Folglich fehlte der Star-Quarterback im Spiel der Cardinals. 

Die Patriots gingen das Spiel offensiv im Grunde genauso schlecht wie zuletzt auch an und traten sehr konservativ auf. Die starke Defensivleistung war diesmal aber der Schlüssel zum Erfolg. Mit zwei Turnover nach der Pause war die Partie entschieden. Die Patriots können sich noch Hoffnungen auf einen Wildcard-Spot ausrechnen, für die Cardinals dürfte die Erreichung der Playoffs nur noch theoretisch möglich sein.

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Thomas GolavcnikQuelle: Redaktion