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Pöltl und Brajkovic im vorläufigen Nationalteam-Kader

24. Mai 2022 · Lesedauer 2 min

NBA-Star Jakob Pöltl und der am College erfolgreiche Luka Brajkovic scheinen im vorläufigen Kader des österreichischen Basketball-Nationalteams für die kommenden Länderspiele in Salzburg gegen Irland (30. Juni) und Zypern (3. Juli) auf.

Bei beiden ist die Teilnahme aber noch nicht endgültig gesichert. Bei Center Pöltl von den San Antonio Spurs seien laut Verbandsangaben vom Dienstag noch "ein paar Dinge bezüglich der Versicherung zu klären".

Man stehe dafür derzeit im engen Austausch mit der nordamerikanischen Profiliga NBA und dem Weltverband FIBA, erklärte Basketball-Austria-Generalsekretär Johannes Wiesmann. "Ich bin zuversichtlich, dass wir bald eine Lösung haben." Die Zukunft von Brajkovic ist nach seinem Abschied vom US-College Davidson offen. Der Vorarlberger hat sich für den NBA-Draft am 23. Juni angemeldet. Dort ausgewählt zu werden hätte auch auf seinen möglichen Nationalteam-Sommer Auswirkungen.

Pöltl will für Österreich spielen 

Pöltl hat bereits öffentlich seine Absicht deponiert, unter Teamchef Raoul Korner im Sommer nach vier Jahren wieder für Österreich einzulaufen. Mit den Partien gegen Irland und Zypern wird die EM-Vorqualifikation abgeschlossen. Nur die drei Gruppensieger und der beste Gruppenzweite steigen in die nächste Phase auf, die im August beginnt und die vorletzte auf dem Weg zur EM 2025 ist. Zwei Siege scheinen für Österreich Pflicht, ist man doch im direkten Duell mit Tabellenführer Schweiz im Hintertreffen.

Österreichs vorläufiger Teamkader für EM-Vorqualifikation im Sommer: Luka Brajkovic (zuletzt US-College Davidson), Erol Ersek (Tigers Tübingen/GER2), Daniel Friedrich (Swans Gmunden), Benedikt Güttl (Swans Gmunden), Thomas Klepeisz (Ulm/GER), Rasid Mahalbasic (CB Breogan/ESP), Enis Murati (BC Vienna), Marvin Ogunsipe (Bayern München/GER), Renato Poljak (Oberwart Gunners), Jakob Pöltl Jakob (San Antonio Spurs/NBA), Jozo Rados (BC Vienna), Bogic Vujosevic (BC Vienna). Dazu 15 Spieler im Juni in einem Sichtungscamp

Quelle: Agenturen / mpa